Papst Franziskus schenkt den Gläubigen nicht nur den Weihnachtssegen, sondern spricht auch aktuelle Themen an. Foto: AP

Tausende Gläubige haben sich auch dieses Jahr in Rom versammelt, um am Weihnachtssegen des Papstes teilzunehmen. Neben dem traditionellen „Urbi et Orbi“, betonte Papst Franziskus vor allem die Bedeutung des Zusammenlebens zwischen Menschen verschiedener Nationen, Kulturen und Religionen.

Rom - Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft die Bedeutung des Zusammenlebens zwischen Menschen verschiedener Nationen, Kulturen und Religionen betont. „Unsere Verschiedenheit schadet uns (...) nicht, sie bedeutet keine Gefahr; sie ist vielmehr ein Reichtum“, sagte der Pontifex am Dienstag von der Loggia des Petersdoms vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz.

Die universale Botschaft von Weihnachten sei, dass „wir alle Geschwister sind“. „Ohne die Geschwisterlichkeit, die Jesus uns geschenkt hat, behalten all unsere Bemühungen um eine gerechtere Welt einen kurzen Atem, und selbst die besten Vorhaben drohen seelenlose Strukturen zu werden.“

In seiner Weihnachtsbotschaft äußerte das Katholikenoberhaupt die Hoffnung auf Dialog und Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, auf eine politische Lösung in Syrien und auf Waffenruhe im Jemen. Franziskus sprach auch die Konflikte zwischen Nord- und Südkorea, Venezuela, Nicaragua und in der Ukraine an. Anschließend spendete der Papst den traditionellen „Urbi et Orbi“-Segen.

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