Auf den kleinen Weihnachtsmärkten in den Stadtteilen können sich die Stuttgarterinnen und Stuttgarter auf das große Fest einstimmen. Foto: dpa/Angelika Warmuth

In diesem Jahr finden in vielen Stuttgarter Stadtteilen wieder kleine, aber feine Weihnachtsmärkte statt. Wir haben eine Auswahl zusammengestellt.

Die Tage werden kürzer, es wird immer kälter, und am Freitag können die Kinder das erste Türchen ihres Adventskalenders öffnen: Weihnachten naht. Auch in vielen Stuttgarter Stadtteilen wird es nun wieder heimelig. Vereine, Kindergärten und Schulen, aber auch professionelle Standbetreiber bieten auf kleinen Märkten Artikel rund ums Fest an. Darunter ist oft Selbstgemachtes wie Gutsle und Adventsdekorationen. Vielerorts stimmen Schulklassen und Musikvereine mit weihnachtlichen Weisen auf die besinnlichen Tage ein. Und manche locken mit einer großen Attraktion wie zum Beispiel einer Modelleisenbahn-Ausstellung.

 

Unsere Redaktion hat einige Informationen zu den schönsten Weihnachtsmärkten in den Stuttgarter Stadtteilen zusammengestellt.

Auf den Vaihinger Weihnachtsmarkt kommen jährlich bis zu 20 000 Besucherinnen und Besucher. Foto: modus vm/z

Am ersten Adventswochenende, 2. und 3. Dezember, veranstaltet der Verbund Vaihinger Fachgeschäfte (VVF) den 44. Vaihinger Weihnachtsmarkt rund um das Bezirksrathaus und den Vaihinger Markt. Mit etwa 120 Ständen ist es einer der größten, ehrenamtlich organisierten Märkte in der Region. Eine Mischung aus Ehrenamtlichen wie örtlichen Vereinen, Kindergärten, Schulen, Privatleuten und professionellen Händlern macht den Reiz aus. Eine weitere Besonderheit ist die Vaihinger Schulbilderschau im Bezirksrathaus.

Eine weihnachtliche Landschaft mit Zügen gibt es parallel zum Weihnachtsmarkt im Bürgerforum Vaihingen zu sehen. Foto: modus vm/z

Parallel zum Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende in Stuttgart-Vaihingen lädt der Verein „Pflege des Kulturgutes Alte Spieleisenbahnen, Blechspielzeug und Dampfmaschinen“ zu einer Ausstellung im Häussler-Bürgerforum am Schwabenplatz ein. Geöffnet ist am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16.30 Uhr. Auf zwei Stockwerken und einer Fläche von mehr als 700 Quadratmetern sind Eisenbahnzüge und Blechambiente aus den Jahren 1895 bis 1964 in hoher Qualität und Seltenheit zu sehen, ergänzt durch moderne Anlagen aus der Neuzeit. Der Eintritt kostet sieben, ermäßigt zwei Euro. Kinder in Begleitung Erwachsener zahlen nichts.

Lichterglanz beim Christkindlesmarkt in Möhringen Foto: Günter Bergmann

Der Möhringer Christkindlesmarkt ist ein rein karitativer Markt: Jeder Euro ist für den guten Zweck. Organisiert wird er vom Bürgerverein. In diesem Jahr ist der Markt am 2. Dezember. Geöffnet ist von 11 bis 18 Uhr. An 37 Ständen bieten Vereine und Organisationen Essen, Trinken und weihnachtliche Basteleien an. Für Kinder richtet die Jugendfarm einen Erlebnisparcours ein. Und der Nikolaus beschert die Kleinsten mit Süßigkeiten. Um 18 Uhr beginnt in der Martinskirche das Konzert des Liederkranzes.

Auf vielen kleinen Weihnachtsmärkten gibt es Adventsdeko zu kaufen. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Eine kleine Gruppe von Vereinen und Einrichtungen aus Plieningen organisiert für Samstag, 2. Dezember, wieder einen Adventsmarkt auf dem Mönchhof. Die offizielle Eröffnung ist um 13 Uhr. In Birkach hat der Bürger- und Kulturverein die Federführung für den Weihnachtsmarkt auf der Alten Dorfstraße übernommen. Dieser findet am Samstag, 9. Dezember, statt. Los geht es um 12 Uhr.

Eine Vielzahl von Geschenk- und Weihnachtsartikeln gibt es auf dem Weihnachtsmarkt in Hofen. Foto: Bürgerverein Hofen

Der Bürgerverein Hofen lädt am ersten Adventssamstag, 2. Dezember, von 14 bis 21 Uhr zum Weihnachtsmarkt ein. Die Stände befinden sich rund um die mittelalterlichen Mauern der Burgruine, der St. Barbarakirche und dem Hof des neuen Schlössles. Geschäftsleute, Vereine, kirchliche Gruppierungen und Privatpersonen bieten eine Vielzahl von Geschenk- und Weihnachtsartikeln an. Der Gesangverein Hofen und der Musikverein Hofen umrahmen den Weihnachtsmarkt musikalisch. Im Obergeschoss der Musikschule an der Scillawaldstraße 108 finden verschiedene Präsentationen von Kunsthandwerkern statt. Um 17.30 Uhr kommt der Nikolaus zu Besuch.

In Weilimdorf wird die Malu-Bahn ihre Runden drehen. Foto: Martin Braun

Der Weilimdorfer Weihnachtsmarkt rund um den Löwen-Markt findet auch in diesem Jahr an zwei Tagen statt. Los geht es am Samstag, 2. Dezember, um 15 Uhr mit der Begrüßung und einem ökumenischen Gottesdienst. Es folgen weitere musikalische Auftritte, ehe der Markt um 22 Uhr endet. Am Sonntag, 3. Dezember, fängt der Budenzauber um 11 Uhr an. Feierabend ist um 18 Uhr. An beiden Tagen wird die beliebte Malu-Bahn ihre Runden drehen.

In Feuerbach hofft man auf weiße Weihnachten. Foto: Chris Lederer

Die Feuerbacher Weihnacht wird am Samstag, 2. Dezember, eingeläutet, wenn der Gewerbe- und Handelsverein (GHV) von 15 bis 19 Uhr auf den Wilhelm-Geiger-Platz einlädt. Es gibt Kindersingen, Tanzvorführungen, Darbietungen des Posaunenchors und des Musikvereins Stadtorchester Feuerbach. Eine Woche später – am 9. und 10. Dezember – findet dann der Feuerbacher Weihnachtsmarkt rund um den Rudolf-Gehring-Platz statt. Samstags eröffnen Bezirksvorsteher Johannes Heberle und der GHV-Vorsitzende Jürgen Reichert die Veranstaltung um 18 Uhr. Es gibt Hip-Hop-Darbietungen von „DanceHouse74“ und des „Silent Jazz Trios“. Am Sonntag hat der Weihnachtsmarkt von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Von 11 bis 11.30 Uhr treten Stars des Musicals „Tina“ auf. Von 12.30 bis 15.30 gibt es immer wieder Seifenblasen-Zauber. Von 13 bis 15 Uhr können Kinder ihre gefüllten Nikolausstiefel am GHV-Stand abholen. Zudem gibt es Auftritte von „DanceHouse74“ und der Sportvereinigung.

Der Bürgerverein Zazenhausen hat die Federführung für den Budenzauber inne. Foto: Torsten Ströbele

Im Zuffenhäuser Stadtteil Zazenhausen wird am Samstag, 2. Dezember, die 35. Auflage des Weihnachtsmarkts auf dem Kirchplatz ausgetragen – von 11 bis 17 Uhr. Federführend ist der Bürgerverein Zazenhausen in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr, der Flugsportgruppe Heinkel, dem Gesangverein Frohsinn, der evangelischen Kirchengemeinde und dem Turnverein.

Der Adventsmarkt in Zuffenhausen hat seinen Platz an der Johanneskirche gefunden. Foto: 7aktuell//Andreas Werner

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde einen Adventsmarkt in Zuffenhausen. Rund um die Johanneskirche an der Marbacher Straße 13 präsentieren sich am Samstag, 9. Dezember, zahlreiche Vereine und Gruppierungen an etwa 20 Ständen. Mit dabei sind unter anderem das Evangelische Jugendwerk mit seiner Musikbox und die katholischen Pfadfinder mit einer Feuerschale. Los geht es um 9.30 Uhr mit einer Andacht in der Johanneskirche. Um 16 Uhr endet der Markt mit Glockengeläut.

Bunt geschmückte Stände gibt es beim Weihnachtsmarkt in Bad Cannstatt. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

In Bad Cannstatt lädt der Verein der Altstadt zum Weihnachtsmarkt. Zwischen Rathaus und Erbsenbrunnen gibt es 13 Stände mit viel Kulinarik. Die Weihnachtsbäume stehen wieder in der Marktstraße, bunt geschmückt mit roten Schleifen und von Kindern gebastelten Anhängern. Die vier leuchtenden Sterne sind dort erstmals nicht mehr aufgestellt. „Sie sind in die Jahre gekommen. Da geht die Sicherheit vor. Wir müssen uns etwas Neues überlegen“, sagt der Vereinsvorsitzende Dirk Strohm. Daher heißt der Markt in diesem Jahr Cannstatter Weihnachts- und nicht Sternenmarkt. Traditionell gibt es auch wieder Wunschbäume mit Wünschen von Bedürftigen. Der Cannstatter Weihnachtsmarkt ist bis Samstag, 23. Dezember, täglich von 11.30 bis 21 Uhr geöffnet.

Die Feuershow beginnt in Botnang um 19 Uhr. /z

Botnang leuchtet, heißt der weihnachtliche Kreativmarkt im Stadtbezirk, der am Samstag, 2. Dezember, zwischen 10 und 20 Uhr rund um den Kuckucksbrunnen an der Griegstraße stattfindet. Unter anderem lädt der Burgkindergarten zum Basteln ein. Kinderchor St. Clemens und Liederkranz singen. Höhepunkt wird aber sicherlich wieder die Flamazing Feuershow um 19 Uhr sein.