Schon seit einigen Wochen stapelt sich bereits Weihnachtsgebäck in den Läden. Die Nachfrage sei da, sagen die Händler. Foto: dpa/Jens Kalaene

Noch sind es drei Monate bis Weihnachten. Doch in den Läden hat die Lebkuchen-Saison schon längst begonnen. Ist das gut so, zu früh oder völlig egal? Wie ist Ihre Meinung zum vorweihnachtlichen Warenrausch im Frühherbst?

Stuttgart - Der Frühherbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Wälder, Parkanlagen und Wege sind von einem gelb-roten Blättermeer bedeckt, die langsam kahl werdenden Baumwipfel wiegen sich sanft im Wind. Bis Weihnachten, dem Fest des menschgewordenen Heilands und der klingelnden Kassen, sind es eigentlich noch drei Monate.

Doch die Lebkuchen-Saison hat bereits längst begonnen. Seit zwei, drei Wochen werden die Supermärkte und Kaufhäuser mit Weihnachtsgebäck und allerlei Deko regelrecht überschwemmt.

Weihnachtsstimmung schon im Frühherbst?

Fast könnte man den Eindruck haben, die Vorweihnachtszeit würde jedes Jahr ein paar Tage früher beginnen. Während es draußen um die 20 Grad warm ist und die Äpfel noch nicht reif sind, wird das Konsumentenhirn auf weiße Weihnacht und „O du fröhliche“, Zimtsterne, Printen und Christstollen eingestimmt.

Dass dieser weihnachtliche Overkill zu akuten Stresssymptomen und vorweihnachtlichen Phobien führen kann, überrascht nicht.

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