Rund 29,3 Millionen werden in diesem Jahr in deutschen Wohnzimmern stehen. Foto: dpa

Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln und Lametta: Die Nordmanntanne ist seit Jahren der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen. Ein wohlgeformter, sattgrüner Baum, der kaum riecht und sich lange hält.

Stuttgart - Nach Angaben des Hauptverbands der Deutschen Holzindustrie (HDH) standen 2015 insgesamt rund 29,3 Millionen Bäume in deutschen Wohnzimmern. Bei importierten Weihnachtsbäumen fallen lange Transportwege an – damit verbunden ist der Ausstoß von Schadstoffen. Wer diesen vermeiden will, sollte einen regional produzierten Baum kaufen. In fast allen Bundesländern gibt es eigene Herkunftssiegel, die Bäume aus der Umgebung kennzeichnen. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger zeigt die Siegel online im Überblick. Öko-Siegel wie das FSC-Kennzeichen, Naturland, Demeter oder Bioland zeigen, dass die Bäume ökologisch produziert wurden. Bei örtlichen Waldbetrieben kann man Bäume selbst schlagen.

Und so hält sich der Weihnachtsbaum: Ein Baum ohne Ballen sollte nach dem Einschlagen bis zum Fest an einer schattigen Stelle draußen in einem Eimer mit Wasser und abgenommenen Netz aufgestellt werden. Bevor der Baum ins Zimmer kommt, sollte man ihn erneut ansägen und ihn in einen Ständer mit Wasser, einem Esslöffel Zucker oder Blumenfrisch stellen. Ein Standort möglichst weit weg von der Heizung und tägliches Gießen verlängern sein Leben.

Ein Weihnachtsbaum mit Ballen muss bereits im Freien regelmäßig gegossen werden. Er sollte erst kurz vor Weihnachten ins Zimmer gestellt werden. Seinen Platz sollte er möglichst weit weg von der Heizung finden und immer weiter gegossen werden. Nach zwei bis drei Tagen sollte der Baum wieder ins Freie kommen und dort, sobald es frostfrei ist, eingepflanzt werden.

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