Vereine und Institutionen aus dem Stadtteil haben Essen, Trinken und Selbstgebasteltes verkauft sowie das musikalische Rahmenprogramm mitgestaltet. Foto: Torsten Ströbele

Der Bürgerverein hat den 12. Weihnachtsmarkt auf dem Ernst-Reuter-Platz veranstaltet.

Stuttgart-Weilimdorf - Mit der zwölften Auflage des Weihnachtsmarktes in Giebel endete am Samstag der Reigen der adventlichen Budenzauber im Stuttgarter Norden. Auf dem Ernst-Reuter-Platz hatten zahlreiche Vereine und Institutionen ein Zelt aufgebaut, um ihre Waren an die Frau und den Mann zu bringen. „Da wir keinen kommerziellen Markt wollen, sondern ihn hauptsächlich als sozialen Treffpunkt der verschiedensten Gruppen in Giebel sehen, gibt es bei uns keine professionellen Marktbeschicker, sondern nur einheimische Gruppen, die Essen, Trinken, Selbstgebasteltes und musikalische Darbietungen präsentieren“, sagte der Vorsitzende des Bürgervereins Giebel und Bergheim, Fritz Mutschler, der den Weihnachtsmarkt mit vielen fleißigen Helfern organisierte. „Wir machen unseren Markt hauptsächlich für die hier wohnenden Bürger, die dann fußläufig ohne Fahrzeug oder Straßenbahn die Veranstaltung besuchen können, freuen uns natürlich aber auch über die Gäste aus der näheren Umgebung.“

Weilimdorfs Bezirksvorsteherin Ulrike Zich eröffnete gemeinsam mit Mutschler den Markt. „Es ist in diesem Jahr der dritte Weihnachtsmarkt, der in Weilimdorf stattfindet. Ein wahrer Kanon an Weihnachtsmärkten.“ Den Auftakt hätte die familiäre Veranstaltung in Hausen gemacht, gefolgt vom zweitägigen Budenzauber auf dem Löwen-Markt – „mit Party“. Und nun folge der kleine, aber feine Markt in Giebel. In ihrem Gedicht, das sie zur Eröffnung vortrug, dankte Zich allen Beteiligten und wünschte ihnen frohe Weihnachten: „Kommen Sie gut ins neue Jahr und bleiben Sie gesund.“ Zuvor sollten die Gäste allerdings noch das „wunderbare Glühweinwetter genießen“.

Stimmung kam auf dem Ernst-Reuter-Platz aber nicht nur durch den Konsum des Heißgetränks auf. Der Bürgerverein hatte auch wieder für ein musikalisches Rahmenprogramm gesorgt. Zunächst spielten die sogenannten Weihnachtsmusikanten des Musikvereins Weilimdorf einige besinnliche Stücke, ehe der Chor der Rappachschule und anschließend die Chöre der Gemeinschaftsschule Weilimdorf und der Stephanusgemeinde ihr Können unter Beweis stellen durften. Den krönenden Abschluss lieferte dann das Udo-Lindenberg-Double Thomas Stauch mit dem „Sonderzug nach Giebel“.

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