Drei Fans der TSG Hoffenheim waren gegen Olympique Lyon negativ aufgefallen (Archivbild). Foto: Bongarts

Weil sie auf der Fahrt zum Champions-League-Spiel nach Lyon aus der Rolle gefallen waren, hat die TSG 1899 Hoffenheim drei Fans mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt.

Zuzenhausen - Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hat aufgrund rechtsextremer Äußerungen rund um das Champions-League-Spiel bei Olympique Lyon gegen drei Fans ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen. Diese Entscheidung habe die Stadionverbotskommission, bestehend aus Stadionverbotsbeauftragter, Fanbetreuung und und Fanprojekt, getroffen, teilte der Verein am Montag mit.

Die Laufzeiten des Verbots betragen nach Clubangaben 12, 24 und 36 Monate. TSG-Anhänger waren auf der Busfahrt nach Lyon am 7. November aus der Rolle gefallen. „Die TSG Hoffenheim verurteilt die Vorkommnisse. Der Verein steht für Toleranz, Integration und Respekt. In unseren Jugend- und Senioren-Teams bei Männern und Frauen stehen Spieler/innen aus 34 Nationen, die erfolgreiche Einheiten bilden“, heißt es der Mitteilung der Hoffenheimer.

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