Aktuell gehen mehr Anträge bei der Unterhaltsvorschusskasse ein. Foto: dpa/Andreas Gebert

Das Coronavirus und die steigende Kurzzeitarbeit führt zu mehr Anfragen bei der Unterhaltsvorschusskasse des Jugendamts Stuttgart. Dort wurde bereits reagiert und unter anderem der Telefondienst ausgeweitet.

Stuttgart - Wegen des Coronavirus schicken immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das hat auch finanzielle Folgen für Trennungsfamilien. Das Jugendamt Stuttgart verzeichnet vermehrt Anrufe von Vätern und Müttern, die in nächster Zeit wegen Kurzarbeit keine oder verminderte Unterhaltszahlungen für ihre Kinder erbringen können. Diese erkundigten sich nach Ersatzleistungen. Wie Jugendamtsleiterin Susanne Heynen berichtet, seien alle Mitarbeiter der Unterhaltsvorschusskasse im Telefondienst eingebunden.

Das Team sei zudem verstärkt mit der Bewilligung von Anträgen Alleinerziehender beschäftigt, die vom Unterhaltsausfall betroffen sind. Man habe Fristen für die Rückgabe von Fragebögen zur Überprüfung des Anspruchs verlängert, „sodass die Unterhaltsvorschussleistungen für April die Alleinerziehenden uneingeschränkt erreichen“, heißt es in einer Mitteilung des Jugendamts. Die Abteilung ist werktags unter den Telefonnummern 07 11/2 16- 5 53 88, 2 16-5 58 02 oder 2 16-2 55 57 zu erreichen.

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