Anastasios Donis steht beim VfB Stuttgart vor dem Absprung. Foto: Baumann

Es ist fest mit einem Abgang des wechselwilligen Anastasios Donis vom VfB Stuttgart zu rechnen, das legen auch die Äußerungen des Trainers Tim Walter zur Nichtberücksichtigung im Spieltagskader nahe.

Stuttgart - Für den Neuzugang Silas Wamangituka und den Wechselkandidaten Anastasios Donis war am Samstag kein Platz im 20-köpfigen Spieltagskader des VfB Stuttgart für die Heimpartie gegen den FC St. Pauli (2:1). Ihre Perspektiven beim Fußball-Zweitligisten aus Cannstatt könnten indes kaum unterschiedlicher sein: Der eine wird aller Voraussicht nach schon in der nächsten Partie am Freitag (18.30 Uhr) bei Erzgebirge Aue erstmals im Aufgebot stehen, der andere wohl nie wieder.

Denn Donis’ Abschied ist nur noch eine Frage der Zeit. „Es hatte keine sportlichen Gründe“, sagt VfB-Trainer Tim Walter zur Nichtberücksichtigung des abwanderungswilligen Griechen. Eigentlich möchte sich der Coach zu dem Thema gar nicht weiter äußern, fügt dann aber vielsagend an: „Jetzt warten wir mal ab bis 2. September, und dann reden wir weiter.“ Am 2. September schließt das Sommer-Transferfenster. Es wäre schon mehr als überraschend, wenn Donis dann noch in Stuttgart wäre.

Wamangituka, der vergangenen Dienstag für eine Ablösesumme von acht Millionen Euro vom französischen Zweitligisten Paris FC verpflichtet wurde, gehört dagegen die Zukunft beim VfB. Seine Nichtberücksichtigung hatte nur damit zu tun, ihm noch Zeit zur Eingewöhnung zu geben. „Silas ist erst wenige Tage da, deshalb haben wir mal abgewartet“, sagt Walter und kündigt an: „Er wird nächste Woche schon im Kader sein.“

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