Der SV Cannstatt geht erstmals in diesem Kalenderjahr ins Wasser. Am Samstag zu Hause gegen Waspo 98 Hannover, am Sonntag gegen den direkten Kontrahenten OSC Potsdam.
Zuletzt stiegen die Bundesliga-Wasserballer des SV Cannstatt Ende November bei der SG Neukölln in Berlin ins Wasser. Sie verließen das Becken mit einer 11:17-Niederlage. Für den Aufsteiger bedeutete dies die sechste Pleite im sechsten Spiel und aktuell den letzten Platz.
Vor dem Wiederbeginn an diesem Wochenende bricht Cannstatts Coach Djordje Milojkovic aber nicht in Panik aus, sieht noch gute Chancen für sein Team auf den Klassenverbleib. „Wir brauchen eine um 20 bis 30 Prozent bessere Form, dann sehe ich gute Möglichkeiten, über die Playoffs noch das weitere Liga-Ticket zu lösen“, sagt er. Er ist guter Dinge, dass der Schub auch kommen wird. Als Aufsteiger fehlte vielen Akteuren bislang die Erfahrung, nun sind wir ja aber einige Monate weiter“, sagt Milojkovic. Zudem seien einige Spieler „individuell nicht in Form“ gewesen. Auch dabei bleibt der Coach zuversichtlich. „Sie fangen sich wieder“, ist er sicher.
Im Heimspiel am Samstag (20 Uhr, Sportbad Neckarpark) gegen den Tabellenführer Waspo 98 Hannover – in der Hinrunde gab es eine historische 1:37-Niederlage – rechnen sich die Cannstatter nichts aus. Anders einen Tag später an selber Stelle (15.30 Uhr) gegen den OSC Potsdam, der drei Zähler auf seinem Konto stehen hat. „Da wollen wir unseren ersten Sieg einfahren.“ Fehlen werden bei beiden Partien Sergio Hernandez und Dimitrij Vasilev – im Nachgang der Neukölln-Partie kam es zu Wortgefechten. Sie wurden für zwei beziehungsweise fünf Spiele gesperrt. Milojkovic: „Die Strafen sind überzogen.“