Die Frauen sind auf Malta beim Challenger-Cup gefordert, die Männer treten in der 2. Bundesliga in Laatzen an. Foto: oh

Die Wasserballerinnen des SSV Esslingen gewinnen in der 2. Runde des Challenger-Cups ihre ersten beiden Partien. Die SSVE-Männer treten in der 2. Bundesliga bei der SpVg Laatzen an.

Internationaler Einsatz für die Wasserballerinnen des SSV Esslingen, Liga-Alltag für die Männer: Während die Bundesliga-Frauen den Start beim Challenger-Cup in der maltesischen Stadt San Giljan erfolgreich gestalteten und die ersten zwei der insgesamt vier Partien gewonnen haben, steht für das Männerteam in der 2. Bundesliga der nächste Spieltag an.

 

Zwei Siege aus zwei Partien

Für die Esslingerinnen bedeutet die 2. Runde des Challenger-Cups vor allem eine internationale Standortbestimmung. Gegen vier schwer einzuschätzende und durchweg starke Gegner wollten sie sich bestmöglich behaupten. Und der Start in das Turnier kann sich sehen lassen: Das erste Spiel gegen den portugiesischen Verein Clube Fluvial Portuense gewannen die SSVE-Frauen mit 14:7 (4:1, 2:2, 6:2, 2:2) und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Vor allem die starken Phasen im ersten Viertel sowie kurz nach der Halbzeit ebneten den Esslingerinnen den Weg zum Sieg. Ntona Tsiaka Kleopatra stellte mit ihrem Treffer im dritten Spielabschnitt einen Sieben-Tore-Vorsprung (12:5) für die SSV-Frauen her.

Auch im zweiten Gruppenspiel waren die Esslingerinnen erfolgreich: Sie bezwangen Roter Stern Belgrad aus Serbien klar mit 22:9 (7:3, 4:0, 6:3, 5:3) und ließen im Wasser wenig anbrennen. Weiter geht es für die SSVE-Wasserballerinnen am Samstag um 16.30 Uhr gegen Hapoel Emek Hayarden (Israel). Im letzten Spiel am Sonntag (10 Uhr) trifft der SSVE auf den Gastgeber San Giljan ASC.

Brüder-Duell in der Ferne

Freundschaftlich soll es zumindest im Becken aber nicht werden. „Es wird spannend in Laatzen, denn die haben dort einen kleinen Hexenkessel. Wenn man die vergangenen Partien der Laatzener betrachtet, haben sich ihre Gegner dort immer schwer getan“, betont Denneler und fügt hinzu: „Daher wird es kein Spaziergang. Wir müssen gut verteidigen, konzentriert an die Sache gehen und im Wasser gut kommunizieren.“