Emmanouil Petikis erzielt in Neustadt zwei Tore für den SSVE. Foto: Benjamin Lau

Der Wasserball-Zweitligist scheidet durch ein 13:16 beim SC Neustadt aus dem DSV-Pokal aus.

„Insgesamt war 2025 positiv für uns und wir können es beruhigt abschließen“, sagte Miklos Barothy, der Trainer des Wasserball-Zweitligisten SSV Esslingen. Der letzte Auftritt des Jahres aber war enttäuschend: Die Esslinger schieden im Achtelfinale des DSV-Pokals beim Ligakonkurrenten SC Neustadt mit 13:16 (2:3, 5:6, 1:6, 5:1) aus. In der Liga hatte der SSVE das Duell noch mit 13:10 gewonnen.

 

„Wir waren nicht schlechter“, sagte Barothy. Und: „Wir haben das Spiel im dritten Viertel verloren.“ Das nämlich ging mit 6:1 an die Neustädter, die zuvor schon mit 9:7 geführt hatten. Und Barothy erklärte: „Es stand 7:15 und am Ende 13:16, die Mannschaft hat wieder Moral bewiesen.“ Insgesamt aber machten die Esslinger mehr Fehler als der Gegner und sie bekamen den Ex-Esslinger Timo van der Bosch nicht in den Griff, der nicht nur mit seinen drei Toren überzeugte. „Er war nicht umsonst Nationalspieler – und Milos Sekulic war nicht umsonst Bundestrainer“, sagte Barothy in Bezug auf den – in Esslingen lebenden – SC-Coach. Es war also viel Esslingen-Bezug bei den Neustädtern.

SSV Esslingen: Wildner; Szöke (2), Friedrich (3), Finkes, Dzaja (2), Petikis (2), Robin Rehm (2), Simon Rehm (1), Keresztes, Papadopoulos, Nèmeth, Rapp (1), Denneler.