Die Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen bezwingen die Waspo Hannover im ersten Spiel der Best-of-three-Serie um Platz drei deutlich mit 17:8.
Mit Sorgen sind die Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen im ersten Spiel der Best-of-three-Serie um Platz drei bei den Wassersportfreundinnen Hannover angetreten – denn lediglich neun Spielerinnen standen zur Verfügung. Im Wasser war das den SSVE-Frauen dann aber nicht mehr anzumerken, die schlussendlich das erste Spiel der Playoff-Serie mit 17:8 (5:1, 4:3, 3:1, 5:3) bei den Hannoveranerinnen gewannen. „Wir wussten nicht so richtig, was auf uns zukommt, aber es war eine Erleichterung zu sehen, dass es von Anfang an gut gelaufen ist“, freute sich Teammanagerin Iris Schneider, „Wir sind konzentriert geblieben und haben verdient gewonnen.“
SSVE-Frauen stellen früh Weichen auf Sieg
Denn bereits nach dem ersten Viertel führten die SSVE-Frauen mit 5:1 durch die Treffer von Iva Gronih, Jamie-Julique Haas, Mara Dzaja, Kapitänin Ioanna Petiki sowie Viktoria Tomica – und stellten somit die Weichen frühzeitig auf Sieg. Im zweiten Viertel ließen die SSVE-Frauen zwar etwas nach, aber dennoch stand zur Pause eine Fünf-Tore-Führung für die Esslingerinnen auf der Anzeigetafel (9:4). „Da haben die äußeren Einflüsse mitgespielt. Das Wasser war sehr kalt, sodass die Muskeln nicht mehr ganz mitgespielt haben und es war windig, sodass viele Würfe nicht aufs Tor gingen“, erklärte Schneider und ergänzte: „Dazu kam der Umstand, dass wir eben nicht viel wechseln konnten und nicht mehr so Vollgas gegeben haben.“
Das brauchten die Esslingerinnen auch gar nicht mehr, die im dritten Viertel wieder die Kontrolle über die Partie übernahmen und die Führung durch den Treffer von Tomica auf 12:4 ausbauten. „Wir haben bis zum Ende konzentriert weitergespielt und nicht mehr viel anbrennen lassen“, sagte Schneider und fügte hinzu: „Von den Hannoveranerinnen kam wenig Gegenwehr und sie waren in der Abwehr sowie im Angriff nicht gut organisiert. Sie versuchten lediglich über Jamie Verebelyi, die fast immer aus dem Rückraum warf, zu Toren zu kommen.“
„Wenig Gegenwehr“ der Wassersportfreundinnen
Nachdem zwei Minuten vor der Schlusssirene Haas, die mit drei Treffern zur Spielerin des Tages gewählt wurde, das 16:8 erzielte, traf Anna Kleisch 15 Sekunden vor dem Ende zum 17:8-Endstand. Die Reise für die SSVE-Frauen hat sich demnach gelohnt, die sich nun auf das zweite Spiel der Playoff-Serie am kommenden Samstag (16 Uhr) im Vereinsfreibad freuen.
SSV Esslingen: Sekulic; Dzaja (5), Reutter, Kleisch (1), Petiki (4), Tomica (2), Gronih (2), Wellensiek, Haas (3).