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26:5 in Chemnitz – die Esslingerinnen haben beste Chancen, die Bundesliga erneut auf Platz drei abzuschließen.

Die Wasserballerinnen des SSV Esslingen werden die Bundesliga-Saison wie in der Spielzeit zuvor auf Platz drei abschließen – daran bestehen kaum noch Zweifel. Die Esslingerinnen haben die erste Begegnung der Best-of-three-Serie beim SC Chemnitz deutlich mit 26:5 (6:1, 7:2, 6:2, 7:0) gewonnen und erwarten die Chemnitzerinnen am nächsten Samstag (14 Uhr) zu Spiel zwei im vereinseigenen Freibad.

 

Zwar kam von den personell dezimiert angetretenen Chemnitzerinnen unerwartet wenig Gegenwehr, Esslingens Teammanagerin Iris Schneider lobte aber vor allem das eigene Team: „Es hat total viel Spaß gemacht, zuzuschauen. Es gab schöne Spielzüge und man hat gesehen, dass die Mädels Spaß am Wasserball hatten.“ Die konzentrierte Leistung lag möglicherweise auch daran, dass die SSVE-Frauen zwar um ihre Favoritinnenrolle wussten, aber angesichts des knappen 13:12-Sieges erst nach Fünfmeterwerfen beim vergangenen Aufeinandertreffen und Platz zwei der SC-Frauen im Pokal gewarnt waren. Dann aber war es so was von eine klare Sache – 11:1 betrug zwischenzeitlich die Führung. Fast alle SSVE-Spielerinnen trafen dabei ins Schwarze.

Gastspiel von Ioanna Petiki

Zum Saisonabschluss haben die Esslingerinnen nun – sehr wahrscheinlich – noch ein Spiel am nächsten Samstag vor eigenem Publikum vor sich. Dabei wird auch Ex-Kapitänin Ioanna Petiki ins Wasser steigen, die von ihrem USA-Engagement zurzeit auf Heimatbesuch ist.

Im Bundesliga-Titelduell gab es derweil eine Überraschung: Der SV Blau-Weiß Bochum hat das erste Spiel der Serie gegen Top-Favorit WF Spandau 04 mit 13:12 gewonnen und liegt mit 1:0 vorne.

SSV Esslingen: Sekulic; Ella Reutter (1), Mia Reutter (2), Gronih (2), Schafft (1), Lytvyniuk, Schnetzer (1), Boscolo (3), Tomica (2), Jobe, Ntona (2), Haas (7), Garancovska (5).