Ida Wellensiek, die Torhüter-Spielerin des SSV Esslingen. Foto: /Herbert Rudel

Die Esslinger Wasserballerinnen verlieren in Spandau mit 6:21 und gewinnen in Eimsbüttel mit 20:11.

Auswärtsreisen können eine besondere Herausforderung sein. Die Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen erlebten am Wochenende einen solchen Fall – in doppelter Hinsicht: Sie reisten ohne gelernte Torhüterin nach Berlin und Hamburg zu den Spielen bei den WF Spandau 04 und dem Eimsbütteler TV – und dann war da mal wieder die Sache mit der Bahn. Insgesamt können die Esslingerinnen so mit dem sportlichen Ergebnis der Fahrt mit der einkalkulierten 6:21 (2:5, 1:7, 0:6, 3:3)-Niederlage und dem erhofften 20:11 (3:3, 7:3, 5:3, 5:2)-Sieg zufrieden sein.

 

„Es war ein Höllentrip“, sagte SSVE-Teammanagerin Iris Schneider, „nach dem Spiel in Spandau sind wir um halb zwei in der Nacht in Hamburg angekommen.“ Und die Rückfahrt am Sonntagabend begann auch gleich mal mit Verspätung.

Die Sache mit der fehlenden Torhüterin wollten die Esslingerinnen lösen, indem sie weit vorne verteidigten und so der Frau im Tor – in Person von Ida Wellensiek – die Sache erleichtern wollten. „Das hat insgesamt ganz gut geklappt, auch wenn die Spandauerinnen uns immer wieder ausgekontert haben“, erklärte Schneider. Gegen den ETV aber reichte es zum Sieg. Wellensiek steuerte dazu sogar auch noch ein Tor bei, weil sie zwischenzeitlich mit Viktoria Tomica die Kappe und damit die Position tauschte und auch aufs gegnerische Gehäuse zuschwimmen durfte statt das eigene zu hüten.

SSVE in Spandau: Wellensiek; Dzaja, Reutter (1), Schafft (1), Petiki (1), Sopiadou, Tomica, Gronih, Haas (3), Indlekofer.

SSVE in Eimsbüttel: Wellensiek (1); Dzaja (3), Reutter (1), Schafft (1), Petiki (2), Sopiadou (6), Tomica, Gronih (1), Haas (5), Indlekofer.