Die Bundesliga-Wasserballer des SSV Esslingen verlieren das zweite Spiel der Halbfinalserie der B-Gruppe mit 5:9 beim SV Krefeld – und wollen nun Dritter werden.
Nach der 5:9 (1:1, 0:2, 3:3, 1:3)-Pleite in der zweiten Partie der Best-of-Three-Serie in der B-Gruppe beim SV Krefeld, scheiden die Bundesliga-Wasserballer des SSV Esslingen im Halbfinale aus. „Es war nicht der gewünschte Schwung drin, den ich mir erhofft hatte. Irgendwie hat bei uns die Motivation gefehlt“, sagte SSVE-Coach Miklos Barothy und ergänzte: „Und die Qualität unserer Schüsse hat nicht ausgereicht. Wir haben entweder den Pfosten getroffen oder der Krefelder Keeper Leo Vogel hat gut pariert.“ Dazu kam, dass Esslingens torgefährlichsten Spieler Gergö Marnitz fehlte, da er in der dritten Viertelfinalpartie gegen den SV Würzburg eine Drei-Spiele-Sperre hinnehmen musste.
Krefeld dreht ab dem zweiten Viertel auf
Die Esslinger Wasserballer begannen zwar nicht schlecht – und Robin Rehm egalisierten den Krefelder Führungstreffer von Alexander Kijlstra kurz vor dem Ende des ersten Viertels. Mit einer kurzen Ausnahme im dritten Spielabschnitt waren dann aber nur noch die Krefelder spielbestimmend, die den Sieg ohne Mühe einfuhren. „Krefeld hat in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen. Nach dem 1:4-Rückstand sind wir zwar noch auf ein, zwei Tore herangekommen, aber mehr war nicht mehr drin“, resümierte Barothy, der mit seinem Team noch die Nacht in Krefeld verbrachte.
SSVE trifft im Spiel um Platz drei auf Uerdingen
Die SSVE-Wasserballer treffen nun am Samstag im Spiel um Platz drei in den B-Gruppen-Playoffs auf den SV Bayer Uerdingen, der gegen den SV Cannstatt unterlag. „Wir hätten uns auf das Derby gefreut“, betonte Barothy, der mit seinem Team nun unbedingt den 3. Platz erreichen will.
SSV Esslingen: Wildner, Saracut; Szöke, Orszulik, Finkes (1), Dzaja, Petikis (1), Robin Rehm (1), Simon Rehm, Friedrich, Nemeth, Keresztes.