Die Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen verlieren beide Partien gegen Tabellenführer WF Spandau 04.
Für die Bundesliga-Wasserballerinnen des SSV Esslingen war es zur Schwimmhalle Schöneberg in Berlin eine weite Reise – und am Ende leider wieder mal eine ohne Punkte.
Die Esslingerinnen traten gleich zwei Mal beim Top-Team und ungeschlagenen Tabellenführer WF Spandau 04 an – und waren in beiden Partien chancenlos. Beides waren Nachholspiele und die Begegnung am Sonntag eigentlich ein Esslinger Heimspiel. „Wir hatten das Heimrecht abgegeben“, erklärte SSVE-Teamchefin Iris Schneider. Begeistert waren sie beim SSVE nicht darüber, aber es wurde keine andere Möglichkeit gefunden.
Zwei „hart geführte“ Partien
Das Auswärtsspiel bei den Wasserfreundinnen verloren die Esslingerinnen mit 7:20 (2:5, 1:4, 1:7, 3:4) – und im vermeintlichen Heimspiel einen Tag später unterlagen die SSVE-Frauen noch deutlicher mit 7:27 (0:6, 0:7, 5:6, 2:8). „Beide Spiele waren sehr umkämpft und hart geführt. Also, es ging richtig zur Sache und ein paar Spielerinnen hatten auch blutige Verletzungen“, erzählte Schneider und ergänzte: „Im zweiten Spiel war es dann noch schlimmer. Entscheidungen führten dazu, dass wir oft in Unterzahl waren. Unser Coach Zafirios Chalas hat dann die rote Karte gesehen und Einspruch gegen die Partie eingelegt.“
Dass die Partie wiederholt wird, stehe aber wohl eh nicht zur Debatte. „Am Ende hat den Mädels die Auswärtsfahrt keinen Spaß gemacht. In Spandau sind es immer keine schönen Spiele“, sagte Schneider und ergänzte: „Nicht nur, wegen den zwei Niederlagen, sondern aufgrund der Art und Weise, wie wir verloren haben.“
Guter Einstand für die Neuzugänge
Mit von der Partie waren in Berlin drei Neuzugänge: Die Slowakin Lenka Garancovska, Felina Ramesohl (kommt aus Rumänien, davor PSV Stuttgart) sowie die Ukrainerin Mariia Lytvyniuk (aus Frankreich, davor Waspo Hannover). Garancovska – zwei Treffer – und Lytvyniuk, die im ersten Spiel ein Mal traf, waren dabei für den SSVE direkt erfolgreich. „Die fügen sich wirklich gut ein. Lenka Garancovska stieß erst in Berlin zu uns, die anderen beiden haben unter der Woche schon bei uns mittrainiert“, erzählte Schneider.
WF Spandau 04 – SSV Esslingen: Sekulic, Antonucci, Reutter, Gronih, Schaff, Jestädt (1), Lytvyniuk (1), Boscolo, Tomica (1), Ramesohl, Ntona Tsiaka, Haas (2), Garancovska.
SSV Esslingen – WF Spandau 04: Sekulic, Antonucci, Reutter, Gronih, Schaff, Jestädt, Lytvyniuk, Boscolo, Tomica, Ramesohl, Ntona Tsiaka (2), Haas (3), Garancovska (2).