Die Zweitliga-Wasserballer des SSV Esslingen treten ersatzgeschwächt im Playoff-Halbfinal-Hinspiel der Finalrunde beim Düsseldorfer SC an und verlieren knapp mit 16:18.
Schon die Vorzeichen vor dem Playoff-Halbfinal-Hinspiel der Zweitliga-Wasserballer des SSV Esslingen in der Finalrunde beim Düsseldorfer SC waren nicht optimal. Gleich fünf Stammspieler mussten kurzfristig aus familiären Gründen auf die Auswärtsreise verzichten – darunter SSVE-Kapitän Valentin Finkes und die Brüder Simon und Robin Rehm. Dennoch hielten die Esslinger beim favorisierten DSC stark mit, führten zwischenzeitlich sogar, verloren am Ende aber knapp mit 16:18 (4:5, 2:3, 6:4, 4:6).
Fünf Stammspieler fehlen
„Es war ein sehr wechselhaftes Spiel“, sagte SSVE-Coach Michel Denneler. Nach einem frühen 0:1-Rückstand hat dem Team laut Denneler „zunächst die Kommunikation gefehlt, danach ist es aber besser gelaufen. Wir haben kämpferisch gut dagegengehalten und die erfahrenen Spieler haben die vier dazugestoßenen Jugendspieler gut an die Hand genommen“. Im zweiten Viertel führten die Esslinger durch den Treffer von Benedek Szöke nach drei gespielten Minuten zwischenzeitlich mit 6:5. Im dritten Spielabschnitt verloren die SSVE-Wasserballer die Partie aber etwas aus den Augen. Hintenraus machte sich dann bei den Esslingern der Kräfteverschleiß bemerkbar. „Aufgrund der mangelnden Wechselmöglichkeiten war bei uns dann die Luft raus“, erklärte Denneler.
SSVE-Coach Michel Denneler: „Es sind nur zwei Tore, die fehlen“
Trotz der Niederlage bleibt für das Rückspiel alles offen – und am Samstag (15 Uhr) kehren im Freibad die fehlenden Stammkräfte des SSVE zurück. „Es sind nur zwei Tore, die fehlen, deswegen ist es machbar“, sagte Denneler, der guter Dinge ist, das Ruder noch herumzureißen: „Wenn alle wieder da sind, sollen sie uns erst einmal stoppen.“
SSV Esslingen: Bobrovskyi; Szöke (1), Friedrich, Simic, Dzaja (2), Petikis (7), Savin (1), Mokos, Keresztes (4), Weis, Nemeth, Seifert (1).