Die Ampelanlage hat sich bewährt: die Anzahl der Unfälle verringerte sich deutlich. Foto: Zweygarth

Gute Nachrichten für den Bezirk: Auch die Zahl der Straftaten ist zurückgegangen.

Wangen - Die Ampelanlage an der Kreuzung Ulmer Straße/Langwiesenweg in Wangen hat sich bewährt. Hatte die Polizei im Jahr 2011 in diesem Bereich noch sieben Unfälle gezählt und sogar von einem Unfallschwerpunkt gesprochen, konnte Stefan Ritz jetzt Entwarnung geben. „2012 hat es dort keinen einzigen Unfall gegeben“, sagte der Leiter des für Wangen zuständigen Polizeireviers Ostendstraße in der Sitzung des Bezirksbeirats am Montag. Im gesamten Stadtbezirk gebe es nun keinen Unfallschwerpunkt mehr. Die Bezirksbeiräte und auch einige Anwohner merkten allerdings an, dass die Kreuzung Ulmer Straße/Langwiesenweg häufig zugeparkt sei, so dass es zu chaotischen Verkehrssituationen komme.

Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr in Wangen von 419 auf 437 leicht angestiegen. Die Zunahme liegt laut Ritz aber im Bereich der Kleinstunfälle, bei den schweren Unfällen gebe es sogar einen Rückgang. Der Revierleiter sprach von einem „positiven Signal“. Auch im Bereich der Kriminalstatistik hatte Ritz gute Nachrichten für den Bezirk. Im Vergleich zum Vorjahr gab es „knapp zehn Prozent weniger Straftaten“, sagte Ritz. Eine Zunahme hat die Polizei allerdings im Bereich der Wohnungseinbrüche verzeichnet. Zählten die Beamten 2011 gerade mal sechs Fälle, gab es im vergangenen Jahr 18 Delikte dieser Art. Ritz betonte allerdings auch, dass das im stadtweiten Vergleich immer noch verhältnismäßig wenig Wohnungseinbrüche seien. Dennoch würden sich die Polizeibeamten zurzeit vermehrt auf dem Wangener Wochenmarkt zeigen, auch um mit den Bürgern über dieses Thema zu sprechen.

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