Wanderung auf der Schwäbischen Alb Zum schwäbischen Märchenschloss

Von Dieter Buck 

Hoch auf einem Felsen liegt das Ziel: Burg Lichtenstein Foto: AdobeStock Daniel Smolcic
Hoch auf einem Felsen liegt das Ziel: Burg Lichtenstein Foto: AdobeStock Daniel Smolcic

Über Schloss Lichtenstein geht es zu einer typischen Wacholderheide. Die vierstündige Wanderung ist rund 13 Kilometer lang.

Lichtenstein - Zum Schloss Lichtenstein kann man immer wieder gehen, jede Jahreszeit hat da ihre Reize. Einerseits, um das schwäbische Märchenschloss zu besichtigen, andererseits um die prächtige Aussicht, vom Schloss und vom Trauf, und die herrliche Alblandschaft zu genießen. Vor dem Schloss besuchen wir die Ruine Alt-Lichtenstein, am Schluss der Tour wandern wir am Gereuthau, eine typische Wacholderheide, vorbei.

Anfahrt

Auf der B 313 über Pfullingen und Lichtenstein auf die Albhochfläche. Der Parkplatz Dobelkapf liegt nach dem Kreisverkehr südlich von Traifelberg und vor der Abfahrt zum Schloss Lichtenstein an der L 230. Fürs Navi: GPS-Koordinaten 48.400041, 9.263090.

Hier geht’s lang

1 Wir folgen ab dem Parkplatz dem neben der Straße verlaufenden Gehweg (rotes Dreieck) in Richtung Lichtenstein. Gleich darauf geht es rechts in den Wald. Wir gehen erst auf einem Pfad, dann auf einem Forstweg, dann nach links wieder auf einen Pfad. Nach kurzem Zickzack-Anstieg liegt rechts die Ruine Alt-Lichtenstein.

2 Anschließend geht es kurz weiter bergauf, dann sind wir auf der Höhe. Rechts beim Hauffdenkmal und der Geologischen Pyramide haben wir einen Ausblick. Dann spazieren wir zum Schloss Lichtenstein, das (3) auch eine der merkwürdigsten literarischen Besonderheiten ist. Die Stelle, an der die Vorgängerburg stand, wurde bekannt durch den 1826 erschienenen Roman von Wilhelm Hauff. 1837 erwarb Herzog Wilhelm von Urach die Burg und ließ das heutige Schloss 1840/41 erbauen. Anschließend gehen wir hinab zum Parkplatz und wandern dahinter in das Tal hinein, später sehen wir das Wanderzeichen rote Gabel.

4 An einer Rechtskurve des Asphaltsträßchens geht es nach links auf einen Wiesenweg (Ruine Hohengenkingen). Es geht hoch bis zum Zaun vor dem Steinbruch, hier wandern wir nach rechts weiter in den Wald. Nach dem Wald müssen wir aufpassen, dass wir nicht dem nach rechts ziehenden Weg folgen.

Wir wandern parallel zum Zaun zu der Hütte am gegenüberliegenden Waldrand, dann zwischen ihm und dem Zaun entlang. Nach dem Zaun treffen wir auf einen Feldweg, der uns zur Landstraße bringt.

5 Wir gehen nach dem Parkplatz noch kurz an der Straße entlang, bis wir sie nach links überqueren können. Vor dem Wald biegen wir mit dem Zeichen links ab. Im Wald geht es nach links weiter, hier kann man mit dem roten Winkel nach rechts einen zwei Kilometer langen Abstecher zur Ruine Hohengenkingen machen. Ansonsten spazieren wir durch den Wald, biegen hinter ihm nach rechts und gleich danach links ab.

6 Oben an den Gebäuden des Golfplatzes gehen wir, nun ohne Zeichen, nach links in die lang gestreckte Lichtung hinein. Kurz vor ihrem Ende biegen wir rechts ab. Es steigt erst etwas an, dann fällt es wieder ab bis zur Seitzhütte.

7 Hier biegen wir mit der roten Gabel nach links ab in Richtung Lichtenstein und wandern bis zum Waldrand, dahinter geht es geradeaus durch die Wiesen weiter. Wo von links ein Weg einmündet, müssen wir uns entscheiden. Einfacher ist es, wenn man geradeaus zur Straße geht und sich auf ihr rechts zum Parkplatz hält. Schöner ist es, wenn wir auf den Wiesenweg nach rechts abzweigen.

8 Er verläuft anfangs in etwa parallel zum Feldweg, hinein in das Naturschutzgebiet Gereuthau, eine typische Wacholderheide. Danach zieht unser Weg nach rechts, geht in einen Feldweg über und bringt uns kurz durch ein Waldstück. Wir treffen auf einen querenden festen Weg, dem wir nach links zum Parkplatz folgen.

Kartentipp

Wanderkarte Reutlingen Bad Urach, 1:35 000; (LGL)

Einkehren

Altes Forsthaus beim Schloss

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