Wandertipps Wandern auf dem Nordrandweg - Teil 2

Von Willy Siehler 

 Foto: Eva Wirth
Foto: Eva Wirth

Alb-Kenner Willi Siehler empfiehlt die Tour von Neuffen über Bad Urach bis zur Nebelhöhle.

Wanderstrecke:
Länge 19 km, Gehzeit 6 Stunden

Wanderkarten:
Blatt 19 Reutlingen, Kartenausschnitt W 1.16
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Ausgangspunkt:
Bad Urach (ÖPNV)

Hier gehts lang:
In Bad Urach geht man durch die Kirch- und Bismarckstraße, am ehemaligen Bahnhof rechts, dann über das Gleis, nach rechts an diesem entlang und an der Jugendherberge und Schulmeistersbuche vorbei zum Kreuzsattel hinauf, wo ein Abstecher von 30 Min. Gehzeit zur Ruine Hohenurach möglich ist.

Der folgende Weg zweigt bei der Schutzhütte rechts ab und führt nahezu eben am Hang des Brühltals zur Hochwiese und zum Uracher Wasserfall.

Am Ende der Hochwiese steigt der Pfad bergan, führt über den Grat des Ameisenbühls zur Hochfläche und rechts am Trauf entlang zu den Rutschenfelsen.

Links abzweigend gelangt mit einem kleinen, lohnenden Umweg ohne Markierung zu einer Hütte und rechts zu dem in einer baumbestandenen Mulde liegenden Rutschenbrunnen.

Der Weg führt nun parallel zum Trauf weiter und stößt im Wald wieder auf den HW 1. Die Fortsetzung führt geradeaus weiter durch Wald, danach zu einer Waldecke (500 m links nahe dem Waldrand liegt eine tiefe Mulde mit dem Vulkanschlot Eulenbrunnen), zum Fohlenhof (werktags kann der Schlüssel für die Hohe Warte hier geholt und in St. Johann wieder abgegeben werden), links 3 Min. am Sträßchen entlang und schließlich zur Hohen Warte hinauf. Der Turm ist sonn- und feiertags geöffnet.

Aus dem Turm tretend geht man nach rechts, am Fuß des Bergs durch die Allee, an der Gaststätte vorbei durch das Gestüt St. Johann. Am Gasthof geht man rechts und kommt am Wanderheim Eninger Weide vorbei. Von dort geht es zum Oberbecken des Pumpspeicherwerks Glems.

Vom Wanderheim geht man zur Straße und zum HW 1 zurück, wo man rechts abzweigend den Parkplatz „Schafhaus“ oberhalb der Eninger Steige erreicht. Hier können eine Wildsträucher-Sammlung und der Steinbruch des Schotterwerks Eningen besichtigt werden.
Man schreitet hier links durch die Allee, nach dem Schafhaus nach rechts, am Waldrand entlang, durch die Senke gegenüber dem Albgut Lindenhof (ein geköpftes Seitental der Ur-Lauter) und am Trauf entlang zum Teersträßchen oberhalb des Hofs Übersberg.

Von hier lohnt ein 20minütiger Abstecher, vorbei an der Gaststätte (Mo. Ruhetag) und geradeaus zum Mädlesfels hinaus.

Zum HW 1 zurückgekehrt, geht man das Teersträßchen aufwärts, folgt rechts dem Segelfluggelände und nimmt bei der Schranke den Weg, der rechts um den Übersberg herum- und dann links von einer Schlucht zum Rand der Siedlung Göllesberg hinableitet. Hier geht’s rechts durch Wald und Weiden. Von einer Wiese geht es links weg zum Hof Stahleck mit Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit.

Der Streckenverlauf in der Übersicht als PDF-Dokument


Quelle:
„Wanderungen auf dem Nordrand- und Südrandweg“ vom Schwäbischen Albverein

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