Quelle: Unbekannt

Der Hohberg Kopf und der Geiststein, ein mächtiger Felsklotz, sind heute unsere Wanderziele.

Sehenswert:
Der Hohberg Kopf und der Geiststein bei Walkersbach, ein mächtiger Felsklotz, sind heute unsere Wanderziele. Der Geiststein diente in früherer Zeit, insbesondere nach der Reformation und während des Dreißigjährigen Kriegs, Religionsgemeinschaften (unter anderen Protestanten und Wiedertäufern) als Versammlungsort. Da der Felsklotz die Form einer Naturkanzel hat, soll er dem Urbacher Pfarrer sogar als Kanzel gedient haben.

Streckenlänge:
14,5 Kilometer, etwa 550 Meter Steigungen.
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Anfahrt
Mit dem Pkw über die B 29 nach Urbach. Dort weiter auf der Kreisstraße 1880 Richtung Plüderhausen. Am Ortsende von Urbach links zum Tennis Club Urbach abzweigen. Den Tennis Club rechts liegen lassen und nach 300 Metern den Waldparkplatz links anfahren.

Hier geht's lang:
Wir gehen 350 Meter zurück, finden das Wegzeichen roter Balken (HW 10) und blauer Balken und gehen wenige Meter bergab. In Richtung Süden wandern wir bis kurz vor die Gewächshäuser einer Gärtnerei von Plüderhausen, gehen dann links ein kurzes Stück einen Wiesenweg hoch und finden rechts wieder unseren roten Balken. Wir wandern durch Plüderhausen bis zur Bushaltestelle Reesenbänkle. Hier halten wir uns links, gehen steil bergan (Wanderschild: Richtung Walkersbach, roter Balken) in den Wald und kommen nach etwa einem Kilometer zu einem Abzweig (Schild beachten). Hier gehen wir links (das Waldsträßchen jetzt verlassend) auf einem Waldpfad bis zum Königsstein, einem Gedenkstein zum 25-Jahr-Regierungsjubiläum von König Wilhelm I. aus dem Jahr 1841. Wir verlassen nun den roten Balken und folgen zunächst dem roten Punkt, später dem blauen Balken, beachten die Abzweigung links, also weg vom Waldsträßchen, zum Hohberg Kopf. Unterwegs genießen wir die schöne Aussicht auf die Alb und den Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen.

Nach einer kleinen Rast an der Gipfelhütte geht es dann wieder abwärts, zunächst auf einem Waldpfad. In Sichtweite eines Waldsträßchens wechseln wir auf dieses, da der Wanderweg durch Holzfällarbeiten sehr unwegsam geworden ist. Nach etwa 150 Metern entdecken wir wieder den blauen Balken und folgen ihm links bergab. Wir kommen wieder auf ein Sträßchen und nach 250 Metern zu einem Abzweig rechts Richtung Walkersbach (roter Balken). Der Waldweg gabelt sich nach etwa 800 Metern. Jetzt führt uns der blaue Balken, später der blaue Punkt zum Geiststein. Auch ohne viel Fantasie kann man dort die eingangs geschilderten Beweggründe für diesen Versammlungsort nachempfinden. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen und Nachdenken ein.

Wir gehen wieder zum Waldsträßchen zurück und der blaue Balken geleitet uns auf dem Sandbuckel- und Litzenbachweg rechts hinunter, im Tal links haltend, zu unserem Parkplatz.

Der Streckenverlauf in der Übersicht als PDF-Dokument

Kartentipp:
Karte des Schwäbischen Albvereins 1:35 000, Blatt Schorndorf

Einkehrmöglichkeiten:
Gaststätte Bärenhof (Di Ruhetag) am Ende der Wanderung.

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