Wandertipps Die verträumten Seitentäler der Enz

Von Udo Bidell 

 Foto: Eva Wirth
Foto: Eva Wirth

Von Markgröningen aus wollen wir die Wanderwege der beiden Seitentäler der Enz genießen.

Sehenswert: Wer kennt sie nicht, die Stadt des Schäferlaufes? Von dort aus wollen wir die Wanderwege der beiden verträumten und einsamen Seitentäler der Enz genießen. Anstrengend ist diese Tour nicht. Am Schluss können wir den Tag mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt von Markgröningen ausklingen lassen.

Tourlänge: etwa zwölf Kilometer und 90 Höhenmeter
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Anfahrt: Über Ludwigsburg und Asperg auf der L 1138 (Richtung Vaihingen/Enz) nach Markgröningen. Durch das Städtchen hindurch (immer noch Richtung Vaihingen/Enz), hinab ins Glemstal und unmittelbar nach dem Gefälle rechts ab (Schild "Sportstätten und Talhausen"). Nach etwa 300 Metern kommt ein großer Parkplatz.

Hier geht's lang: Wir wandern mit den Wegzeichen blaues Kreuz glemsabwärts. Bei Talhausen überqueren wir einen Bach, um nach etwa 100 Metern wieder der Glems und dem markierten Wanderweg zu folgen. Bis nach Unterriexingen kommen wir durch eine unberührte Natur und erleben eine ungewöhnliche Stille. Das blaue Kreuz führt uns im Ort zur Hauptstraße hoch. Wir biegen links ab und gehen bis zum Haus Nr. 49, das durch markante Kalkquader hervorsticht. Von dort aus geleitet uns das Wanderzeichen durch das Dorf und hinab zur Enz. An der Kreuzung Wanderweg/Landstraße biegen wir rechts ab. Mit dem Wegzeichen rotes Kreuz folgen wir der Enz.

Nach etwa 2,5 Kilometern - wir durchqueren dabei Enzwiesen und bewegen uns auf schattigen Uferpfaden - kommen wir zur Mündung des Leudelsbaches (hier gibt es eine Grillstelle), gehen mit dem roten Kreuz den Hang hoch und stoßen nach wenigen Metern auf ein neues Zeichen, den blauen Punkt. Dieser führt uns ins Leudelsbachtal hinein. Hier ist es ähnlich still wie im unteren Glemstal.

Nach einiger Zeit kommen wir an die Hangkante und erreichen die ersten Häuser von Markgröningen. Auf gut markierten Wegen kommen wir ins Zentrum zum Marktplatz mit seinem imposanten Rathaus und der gotischen Stadtkirche (gotisch, dreischiffig), der man unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Anschließend kann man in dem mittelalterlichen Stadtkern herrlich bummeln oder den Tag in einem der Straßencafés ausklingen lassen. Am Rande der Altstadt treffen wir wieder auf die Landstraße nach Vaihingen/Enz, der wir hinab ins Glemstal folgen. Am Ende des Gefälles führt der Weg rechts zum Parkplatz.

Kartentipp: Wanderkarte SAV, 1:35 000, Blatt 7 Heilbronn-Ludwigsburg

Der Streckenverlauf in der Übersicht als PDF

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