Wandertipp Zur mächtigen Burgruine Blankenhorn

Von Ralf Schäffer 

Wandern hält fit und ist gesund Foto: dpa
Wandern hält fit und ist gesund Foto: dpa

Durch das Zabergäu führt die zehn Kilometer lange Tour – Start ist in Güglingen

güglingen -  Das  heutige Wanderziel ist die Ruine Blankenhorn bei Eibensbach, einem Stadtteil von Güglingen im Zabergäu. Die Burg wurde zur Stauferzeit 1220 bis 1230 von den Herren von Neuffen im Einzugsbereich des Rennsteigs erbaut, ­verlor aber bald an ­Bedeutung und verfiel ab 1479. Bis heute ist aber die riesige, drei Meter dicke Schildmauer, erbaut aus ­Buckelquadern, erhalten. Ein sehenswertes Relikt, allerdings ohne Aussicht in die Umgebung.

Streckenlänge: 10,5 Kilometer; Auf- und ­Abstiege: 270 Meter

Anfahrt: Mit dem Pkw nach Güglingen im Zabergäu. Am Ende der Stadt in Richtung Pfaffenhofen sind rechts Richtung Stadion und Friedhof (bezeichnet) genügend Parkplätze.

Hier geht’s lang:  1 Vom Parkplatz geht man hinunter zum Stadion, an der Gaststätte Weinsteige und dem Spielplatz vorbei zur Fahrstraße, überquert diese und geht den Trollinger Weg weiter, kurz nach der Wendeplatte ein paar Stufen hoch zur Straße. Hier findet man, etwas verblichen das Wegzeichen rotes Kreuz, das den Wanderer bis zur Ruine begleiten wird. Man hält sich rechts, geht weiter bis zur Landstraße (L1103), entdeckt dort das rote Kreuz an der Apotheke, geht links etwa 300 Meter weiter, um dann rechts nach Lindenhof bzw. Eibensbach abzubiegen. Dort hält man sich an der Kirche links (bezeichnet), erreicht den Wald und nach relativ steilem Anstieg das Ziel, die Burgruine Blankenhorn.

2  Nach ausgedehnter Erkundung und ­Rast – Bänke, Tische, überdachte Grillstelle – gibt es zwei Möglichkeiten, den Rückweg an­zutreten: diejenigen, die gut zu Fuß sind, ­benützen  die  in nordwestlicher Richtung steil auf einen Waldweg hinunter führende „Himmelsleiter“. Der Waldweg führt links abwärts zurück. Die anderen gehen zunächst denselben Weg, den man gekommen ist, zurück,  bis  zum  Waldweg  mit  einer  Schau­tafel, den man beim Aufstieg überquert hat und geht diesen links abwärts, findet nach wenigen Metern das Wegzeichen roter Punkt und gelangt  alsbald  zum  Ende der Himmelsleiter.

3 Der Weg führt nun talwärts zum Gelände der Firma Layher, an dem man links entlang geht,sich am Ende des Zaunes rechts hält und dort auf einen Parkplatz an der Landstraße L1110 stößt. Man überquert die Straße, folgt dem roten Punkt, biegt nach etwa 350 Metern links in den Schafweg ab und erreicht das Rodbachtal und später den Rodbachhof. Weiter geht’s nach Pfaffenhofen zur Landstraße L1103, auf der man rechts 150 Meter bis zu einer scharfen Rechtskurve weiter geht, dort aber, an der Sparkasse, links in die Hauptstraße einbiegt. Schon nach wenigen Metern geht es rechts weiter (mit roten Punkt in Richtung Leingarten). Nach weiteren 200 Metern verlässt man das Wegzeichen roter Punkt, biegt rechts in die Weinsteige ein, hält sich an der nächsten Gabelung links bergan in die Weinberge und findet rechts zurück zum Parkplatz.

Kartentipp: Karte des Landesamtes für Geoinf. und Landentw. BW 1:35 000, Blatt Bretten.

Einkehren: In Güglingen und Pfaffenhofen

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