Sonnige, aber nicht zu heiße Sommertage sind ideal zum Wandern Foto: Fotolia

Die 13 Kilometer lange Tour führt zur sehenswerten Johanniskirche in Eschach

Schwäbisch Gmünd - Wenige Kilometer nordöstlich von Schwäbisch Gmünd bei Göggingen gibt es ein seltenes Kleinod: den Götzenbachstausee. Zum Baden geeignet, aber auf eigenes Risiko. Es gibt gute Zugänge sowie Grillstellen und ein Restaurant (Mo/Di Ruhetag), dessen Speisekarte wohl jeden Wanderer zufriedenstellen wird (Telefon 0 71 75 / 69 61). Parkplätze sind dort zudem ausreichend vorhanden. 

Streckenlänge: etwa 13,2 Kilometer; Auf- und Abstiege: etwa 150 Meter.

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 Anreise: Von Stuttgart aus über die B 29 bis Schwäbisch Gmünd. Dort am Ende des neuen Straßentunnels Richtung Leinzell abbiegen. Von dort weiter nach Göggingen. Ziemlich am Anfang der Ortschaft Hinweisschild „Götzenbach-Stausee“ auf der linken Seite beachten. Bei der Abfahrt zum Stausee sieht man links den Campingplatz, kurz danach das Restaurant mit Parkplätzen.

 Hier geht’s lang: 1 Die Strecke führt am Restaurant vorbei und links hinunter zum See. Dort folgt man an dessen Westufer dem Sträßchen bis zum Seeende und von da an dem grünen Pfad-Zeichen parallel zum Götzenbach auf befestigtem Feldweg etwa 1,6 Kilometer (blauer Punkt) bis zu einer markanten Wegkreuzung. Dort knickt der Weg rechts hinab zum Götzenbach (immer mit blauem Punkt), bis man die Götzenmühle erreicht. Nach etwa 1,5 Kilometern erreicht man die Außenbezirke von Eschach. Der Weg führt über eine Treppe hoch zur Landstraße, die man an einer ­Bushaltestelle und dem Rathaus überquert.

2 Wenige Meter danach – man erblickt links oben eine Kirche – steigt man zu ­dieser über eine Treppe empor (mit blauem Punkt). Man befindet sich jetzt auf dem Kirchplatz von Eschach. Ein Besuch der ­Johanniskirche ist lohnenswert (täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet). Zu sehen ist ein Flügelaltar aus spätgotischer Zeit (Ende des 15. Jahrhunderts). Danach verlässt man mit blauem Punkt den Kirchplatz und folgt der Straße, die einen rechts weg führt (bl. Punkt) hinunter zu einem kleinen Löschweiher. Man überquert die ­Straßenkreuzung. Ein Schild „Gemeindehalle/Grundschule“ und „Sportplatz“ geleitet einen weiter in Richtung Batschenhof (bl. Punkt).

3 Nach etwa einem Kilometer entdeckt man das Straßenschild  „Dietenhalde“, dem man nach rechts folgt (Asphaltsträßchen). Nach etwa 500 Metern senkt sich das Sträßchen hinab ins Kochertal. An diesem Punkt geht der Weg (jetzt Feldweg) im rechten Winkel rechts weg (Roter-Punkt-Weg) zurück in Richtung Eschach und Göggingen. Zunächst vorbei an einem Wäldchen, trifft man danach auf eine asphaltierte Straße, folgt dieser bis zu den ersten Ausläufern von Eschach, dort kurz rechts und wieder links bis zur Landstraße L 1080 am Rande von Holzhausen (Teilort von Eschach) und wandert weiter bis zur Kreisstraße K 3259. Dort wandert man ein kleines Stück in Richtung Schechingen. Kurz nach dem Ende von Holzhausen erblickt man dann auf der rechten Seite und parallel zur Straße eine Obstbaumreihe, an deren Ende man rechts auf einen befestigten Feldweg abbiegt (Zeichen roter Punkt, stark verwittert, am letzten Baum).

4 Dieser Weg führt direkt nach Göggingen zurück, zuletzt vorbei an einer Feldscheuer und rechts weiter in den Ort hinein. Man trifft schließlich auf die Durchfahrtsstraße nach Eschach, überquert diese und sieht auch schon das Schild „Gaststätte Götzenbachstausee“. Die dort wegführende Straße führt dann zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz.

 Kartentipp: Wanderkarte Schwäbischer Albverein, Blatt 14 (Aalen–Schwäbisch Gmünd) des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg, 1:35 000.

Hier können Sie sich die Übersichtskarte als PDF herunterladen:

Eschbach

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