Das Städtchen Forchtenberg – die Geburtsstadt Sophie Scholls – liegt an der Mündung der Kupfer in den Kocher. Die sehenswerte Altstadt steht am linken Kocherufer am Hang eines Bergsporns, dessen Rücken die Ruine Forchtenberg trägt.
Forchtenberg - Der erste Teil dieser Wanderung führt uns hoch über dem Kochertal durch die Weinberge, die schöne Stadt Forchtenberg hat man dabei immer im Blickfeld. Danach geht es im Wald hinab nach Weißbach und weiter nach Niedernhall. Entlang des Kochers geht es dann wieder zurück. Jetzt lohnt sich noch ein Besuch des Städtchens selbst. Man kann nicht nur einkehren, sondern sich auch einige sehenswerte alte Gebäude bewundern.
Streckenlänge
circa 13 Kilometer
Auf- und Abstiege
etwa 210 Meter
Dauer
etwa 3,5 Stunden
Anfahrt:
A 81 bis Ausfahrt Neuenstadt am Kocher, dann über Langenbrettach und Ohrnberg nach Forchtenberg.
Fürs Navi: Friedhof, Schöntaler Straße, GPS-Koordinaten: 49.292125, 9.558626.
Öffentliche Verkehrsmittel: Bahn bis Öhringen oder Schwäbisch Hall Hessental, weiter mit dem Bus.
Hier geht’s lang
Wir gehen vom Friedhof aus nach Norden, unterqueren die L 1045 und kommen nach Neu-Wülfingen. Dort biegen wir mit dem Zeichen Traube des Württembergischen Weinwanderwegs rechts ab in die Straße Am Kocherberg. Ihr folgen wir eine Weile bergauf, dann biegen wir links ab in den Bonholzweg. Er bringt uns zum Waldrand.
Dort nehmen wir den zweiten rechts abgehenden Weg. Wir wandern nun zwischen Weinbergen und dem ansteigenden, bewaldeten Hang und mit schönem Blick auf Forchtenberg und das Kochertal. Interessant sind auch die in der Falllinie hinab ins Tal führenden Steinriegel, wie man sie auch im Taubertal findet. Unterwegs kommen wir auch an einer Schutzhütte vorbei.
Durch die Weinberge
Nach den Weinbergen spazieren wir ein Stück in den Wald. Danach wandern wir wieder durch Weinberge bis zu einer querenden Straße. Ihr folgen wir nach links aufwärts. Nach ihrer scharfen Linkskurve und vor Büschelhof zweigen wir mit dem Wanderzeichen rechts ab. Nun wandern wir durch den Wald hinab nach Weißbach. Dort gehen wir durch die Häuser bis zu einer Kreuzung im Zentrum.
Hier biegen wir rechts ab in die Kelterstraße. Ihr folgen wir mit dem kleinen, kanalisierten Bächlein zu dem Brunnen mit dem Angler. Dort folgen wir der Hauptstraße nach links. Dann überqueren wir die Crispenhofstraße und gehen in der Niedernhaller Straße rechts an der evangelischen Kirche vorbei. Danach passieren wir die katholische Kirche und kommen nach einem Linksbogen zur querenden Weinbergstraße.
Über den Kocher nach Niedernhall
Hier halten wir uns rechts und wandern nun durch die Weinberge. An einer Verzweigung vor Häusern nehmen wir den linken Weg und wandern links der Häuser bis wir nach rechts verwiesen werden. Jetzt geht es steil hinab ins Kochertal. Wir überqueren den Kocher und kommen nach Niedernhall.
Dort empfängt uns zuerst das mächtige und an seiner Bemalung erkenntliche Götzenhaus. Wer sich Niedernhall ansehen will geht geradeaus in den Ort hinein. Ansonsten biegen wir rechts ab in den Warrwiesenweg.
Wo die Straße eine Linkskurve beschreibt spazieren wir geradeaus weiter. Nun wandern wir durch die Wiesenlandschaft parallel zum Kocher bis zum Industriegebiet von Weißbach. Dort halten wir uns erst rechts, dann nach den Parkplätzen links in die Bahnhofstraße.
Auf der Bahntrasse nach Forchtenberg
Wir wandern am ehemaligen Bahnhof vorbei, danach auf der ehemaligen Bahntrasse nach Forchtenberg. Der Weg führt teilweise durch den Wald, zeitweise aber auch außerhalb, sodass man schön in die Talauen des Kochers sehen kann.
Schließlich erreichen wir Forchtenberg. Wo rechts eine Brücke über den Kocher, danach die Straße nach links zum Friedhof führt empfiehlt es sich, nach links durch das Würzburger Tor hinein in das Städtchen zu gehen. Man sollte sich in den alten Gassen umsehen, vielleicht will man auch einkehren. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt beim Friedhof kommt man an dem kleinen, barock anmutenden Teehäuschen vorbei, das immer einen netten Eindruck erweckt.
Kartentipp
Da es immer sein kann, dass Wege wegen Waldarbeiten oder Wetter- und Sturmschäden gesperrt oder schlecht begehbar sind, empfiehlt es sich, eine Wanderkarte mitzunehmen, um eine geeignete Alternativroute zurück zum Ausgangspunkt zu finden.
Wanderkarte W212 Künzelsau, 1:25 000, Hrsg.: Schwäbischer Albverein e.V., Kartographie: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL).