Wandertipp Im Quellgebiet der Bottwar

Von Udo Bidell 

 Foto: Grafik/Gröger
Foto: Grafik/Gröger

Die zwölf Kilometer lange Tour bietet tolle Aussichten und schöne Weg.

Wäre es nicht einmal hoch interessant zu sehen, wo die Bottwar entspringt, die einer einzigartig schönen Weinlandschaft  ihren Namen gegeben hat? Genau das dachten wir auch und sind von Gronau bei Oberstenfeld aus losgezogen. Wir waren ­begeistert.

Streckenlänge: ca. 12,5 km; Steigungen: ­ca. 210 m.

Anfahrt: Von Stuttgart aus über die A 81 Heilbronn bis Ausfahrt Ilsfeld, dann über die L 1100 nach Beilstein und Oberstenfeld (dort links abbiegen auf die L 1117) und nach Gronau. Kurz nach Gronau ins Bottwartal einschwenken Richtung Prevorst. Nach ­etwa 1,2 km linker Hand Parkplatz bei der Unteren Ölmühle.

Hier geht’s lang: Vom Parkplatz aus wandern wir auf einem Asphaltsträßchen an der Bottwar entlang  zur Oberen Ölmühle. Dort kann die erste Rast eingelegt werden (Fr und Sa von 11 bis 13 Uhr fangfrische und geräucherte Forellen!). Kurz nach der Mühle (etwa 500 Meter) zweigt  rechts ein Feldweg ab, der letztlich ins Quellgebiet führt. Da dieses aber aus einer Vielzahl von „Zuflüssen“ besteht, ist es besser, auf unserem alten Sträßchen zu bleiben und den Berg mit Namen Kohlkammer hochzuwandern. Wir kommen zu einem Radweg (Kohlkammerweg), dem wir nach rechts nachgehen. Nach weiteren ca. 500 m entdecken wir rechts zwei Holzschilder. Das 1. führt rechts hinunter zur Bottwar nach Prevorst; das 2. führt links hoch auf die Höhe zum AV-Weg mit rotem Kreuz und nach Billensbach.

Wir gehen jetzt dem 2. Schild nach. Auf der Höhe mit freiem Blick auf Obstplantagen kreuzen wir das rote Kreuz. Wir halten uns links (Asphalt) und biegen nach einer weiten Rechtskurve links ein auf ein Waldsträßchen (gleiches Zeichen). Nach etwa 1,2 km kommt eine Gabelung. Unser Weg führt geradeaus weiter (rechter Ast mit AV-Zeichen hat den Hinweis „Umleitung Beilstein“). Wir halten uns zunächst immer links an der Hangkante, dann immer geradeaus und schließlich abwärts auf Waldwegen. Nach  etwa 1,2 km stoßen wir  auf eine große Lichtung, an deren linken Rand wir ein Stückchen weitergehen, bis wir auf ein Fahrsträßchen oberhalb von Jettenbach stoßen. Dort entdecken wir auch wieder unser altes AV-Zeichen, dem wir links nachgehen. Nach etwa 300 Metern treffen wir auf einen Radweg, von links her kommend, dem wir rechts weg folgen. Nach ca. 1,3 km entdecken wir linker Hand eine Waldhütte mit ­Rastplatz.

Wir wandern auf unserem Sträßchen weiter den Berg hinunter bis zum Waldende, gehen jetzt dem roten Punkt nach hinab ins Tal Richtung Gronau. Zuvor aber genießen wir die grandiose Aussicht auf Lichtenberg, Wunnenstein und Hohenbeilstein. Kurz oberhalb von Gronau stehen wir auf einer markanten Wegspinne. Wir folgen dem Radweg, der uns links weiter parallel zu den Häusern hinab ins Bottwartal bringt (Sperrschild „landw. Verkehr frei“). Der erste Weg, zunächst befestigt, der links wegführt (nach ca. 500 Metern), bringt uns, immer parallel zur Bottwar, schließlich zurück zu unserem Parkplatz bei der Ölmühle.

Der Streckenverlauf als PDF.

Kartentipp: Karte des SAV, Blatt 7 Heilbronn–Ludwigsburg, 1:35 000.

Einkehren: in Oberstenfeld und Beilstein.

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