Das mächtige Kloster liegt weithin sichtbar über dem Remstal. Foto: Kloster Lorch

Die zehn Kilometer lange Tour im Remstal bietet viele Erlebnisse. Ausgangspunkt ist Lorch.

Lorch - Einen erlebnisreichen Tag bietet das Kloster Lorch, die Stauferfalknerei in unmittelbarer Nähe zum Kloster und die waldreiche Wanderlandschaft nördlich des Klosters mit mystischen Grotten, tiefen Klingen, kleinen Weilern, Brunnen und idyllischen Bachlandschaften. Das mächtige Kloster liegt weithin sichtbar über dem Remstal und wurde als Hauskloster und Grablege der Staufer im Jahr 1102 gegründet. Wer nach Wanderung und Klosterführung noch nach weiterer Unterhaltung strebt, ist bei den Flugvorführungen der Stauferfalknerei bestens aufgehoben.

 

Anfahrt:

Von Stuttgart kommend erreichen Sie das Kloster Lorch über die B 14 und die B 29. Bei Lorch verlassen Sie die vierspurige Bundesstraße und fahren auf der L 1154 in Richtung Alfdorf. Oben am Hang sehen Sie schon die Klosteranlage, die Sie über die Klosterstraße erreichen. Der Wanderparkplatz liegt in unmittelbarer Nähe zum Kloster. Ein weiterer Parkplatz liegt am Hermann-Löns-Weg etwas oberhalb, direkt im Wald.

Hier geht’s lang:

1. Vom Parkplatz am Kloster gehen Sie ein Stück auf dem Gehweg an der Landstraße entlang in Richtung Bruck. Geführt werden Sie vom Wanderzeichen des Remstal-Höhenwegs. Der römische Wachtturm liegt rechts. 2 Nach 400 Metern zweigt der Hermann-Löns-Weg von der Straße ab und führt auf einem breiten Waldweg an den Mammutbäumen und an einem Brunnen vorbei 3 Im Tal des Schweizerbachs verlassen Sie den Remstal-Höhenweg und gehen auf einer schmalen Fahrstraße geradlinig weiter zur Brucker Sägemühle. 4 In diesem Weiler geht es nach links und Sie folgen dem Sieberweg den Waldweg hinauf. Nach einem kurzen Stück treffen Sie auf den Rundweg Nordic Walking Nr. 3 Alfdorf, dem Sie weiter den Berg hinauf bis zum Schölleshof folgen. Durchqueren Sie den Schölleshof und gehen Sie weiter bergauf. 5 Nach dem Schölleshof, unmittelbar am oberen Waldrand, treffen Sie auf den HW3 (Main-Neckar-Rhein-Weg; Roter Balken mit grünem Baum auf weißem Grund), dem Sie sich im weiteren Verlauf anvertrauen und nach links auf einem schmalen Pfad den Berg hinabgehen.

Zusätzlicher Hinweis:

Wenn Sie die herrliche Aussicht auf die Berge der Ostalb genießen wollen, wandern Sie noch ein Stück auf die Hochebene hinauf bis zu einer Sitzbank. Dort können Sie auch eine Rast einlegen. 6 Der HW3 bringt Sie zum Hohlen Stein (auch zum Elefantenstein), zum Mühlbach, zum Moltenbrunnen, zur Schillergrotte und weiter bis zur Landstraße. 7 Nachdem Sie Bruck durchquert haben, stößt der HW3 – bei einer markanten Wegspinne, die sich direkt an der Landstraße befindet – auf den Remstal-Höhenweg. Die Wanderzeichen des Remstal-Höhenwegs führen Sie geradlinig weiter, an einer Reihe Mammutbäume vorbei und hinab zum Kloster Lorch.

Zusätzliche Alternative:

Wenn Sie an der Wegspinne an der L 1154 angekommen sind, sehen Sie auch den Hinweis auf die Schelmenklinge, die rechts den Berg hinabführt. Der Weg durch die idyllische Schelmenklinge ist ein zusätzlicher Wander-Höhepunkt.

Internet:

Die Tour kann man im Wanderportal Outdooractive unter dem Stichwort „Wanderfex“ unter anderem auch als GPX-Datei herunterladen.

Kartentipp:

Wanderkarte mit Radwegen, Schorndorf – Göppingen, Blatt 54-540, Maßstab 1 : 25 000, NaturNavi

Einkehren:

Café im Kloster und in Lorch