Wandertipp Gemütliche Runde im Remstal

Von Ralf Schäffer 

Die Y-Burg in Stetten  liegt am Rundweg Foto: Leif Piechowski
Die Y-Burg in Stetten liegt am Rundweg Foto: Leif Piechowski

Die acht Kilometer lange Tour führt rund um Stetten.

Stetten/Remstal - Im Remstal zu wandern ist immer wieder ein Erlebnis. Dies ganz ­besonders, seit im vergangenen Jahr in ­Stetten ein etwa acht Kilometer langer Rundweg fertiggestellt wurde. Diese Tour führt an einer Reihe Stettener Sehens­würdigkeiten vorbei  wie  etwa  die  Ruine Y-Burg, die ­Glockenkelter und das Heimatmuseum.

Streckenlänge: sieben bis acht Kilometer; Auf- und Abstiege: 230 Meter.

Anfahrt: Über die B 29 Richtung Schorndorf, Ausfahrt Kernen, dann nach Stetten, dort zur evangelischen Kirche. Park­möglichkeiten vorhanden.

Hier geht’s lang: 1 An der Kirche findet man, an der Außentreppe, das Wegzeichen blaues S mit zwei horizontalen gelben Streifen an einem Holzpfahl. Diese Markierung wird uns den ganzen Rundweg begleiten. Man geht ein kurzes Stück die Kirchstraße hoch, biegt links in die Steigstraße ab, geht nach 150 m rechts einen Fußweg hoch, ­weiter zur Y-Burg. Nach einem eindrucksvollen Rundgang geht es links der Burg auf einem Schotterweg durch die Weinberge bergauf zu einem Feldweg. Diesen geht man ganz kurz rechts, dann links und nach knapp 100 Metern rechts zu dem Aussichtspunkt Sieben Linden. Schon hier wäre eine kurze Rast mit einem tollen Rundblick in das untere Remstal möglich.

2  Man  geht  bergauf  weiter, immer dem blauen S nach bis zum Waldrand, biegt rechts ab und erreicht das Sängerheim. Im weiteren Verlauf geht man noch 200 m weiter, biegt links ab und kommt zu einer weiteren Aussichtskanzel am Waldrand. Kurz davor ­sollte man aber den Klettergarten links in Augenschein nehmen. Der Weg führt jetzt von dem befestigten Weg rechts auf einem Waldpfad (Grimmelshäuser Wegle) hinunter zum Eichensee. In absoluter Stille kann man sich hier vom Alltagsstress bestens erholen!

3 Das Wegzeichen führt aus dem Wald ­hinunter in das Tal des Stettener Haldenbachs und an diesem links aufwärts bis zu einem Rastplatz. Hier biegt man rechts und nach wenigen Metern wieder rechts ab, geht ein kurzes Stück relativ steil bergauf zur Aussichtsplattform Jägersumpf mit einem Blick ins wilde, steil abfallende Tal des Stettener Haldenbachs. Wer genau hinschaut, kann dort ein kleines Biotop aus­machen. Von hier aus geht es wieder hinab ins Tal und in diesem zurück nach Stetten. Nach 800 m taucht ganz in der Nähe des Wanderwegs (bezeichnet) ein großer Rastplatz auf, der zum Grillen einlädt.

Tipp: Ein gut gelungener Kartenausschnitt ist im Internet unter www.kernen.de (Rubrik Tourismus/Wandern und Radeln) zu finden. Weitere Hinweise unter „Stettener Rundwanderweg“.

Kartentipp: Karte des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung BW 1:35 000, Blatt Stuttgart.

Einkehren: In Stetten und im Sängerheim (Mi bis Fr ab 15, Sa ab 14 bis jeweils 22 Uhr, So von 11 bis ­ 21 Uhr geöffnet).

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