Wander-Tipp Durch die Löwensteiner ­Berge zum Hohlen Stein

Von Udo Bidell 

Ein großer Teil der Wanderung führt durch Weinber Foto: dpa
Ein großer Teil der Wanderung führt durch Weinber Foto: dpa

Die rund 11 Kilometer lange Strecke führt vorbei an einer imposanten Kelter zu der 14 Meter langen Natursteinbrücke, dem Hohlen Stein.

Reisach - Die Löwensteiner Berge gehören größtenteils zum Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Die Strecke, durch die die Tour führt, beeindruckt durch ihre Weinbergidylle und wird von den Einheimischen daher auch ­Schwäbische Toskana genannt.    

Streckenlänge: 11 Kilometer; Auf- und ­Abstiege: etwa 250 Meter.

Anreise: Von Stuttgart aus über die A 81 bis Heilbronn, Ausfahrt AS 10 Weinsberg/Ellhofen, Einschwenken auf B 39 bis Löwenstein, Abfahrt K 2106 (links weg) nach Reisach und Fried­richshof (beides sind Teilorte von Löwenstein), in Reisach die Gaisbühlstraße hochfahren, bis linker Hand ein großer Parkplatz auftaucht bei der „Alten Schule“.     

Hier geht’s lang: 1 Vom Parkplatz aus ­steuern wir über die Gaisbühlstraße und Welzenhäuser Str. den Ortsteil Eichelberg an. Am Anfang der Weinberge (Wegteilung in 3 „Äste“) findet man wieder den blauen Punkt und das Traubenzeichen am mittleren „Ast“. Diese Zeichen begleiten uns die nächsten Kilometer. Am Anfang von Eichelberg (zugleich weiterer Teilort) folgt man links weg einer Panoramastraße (schöner Blick auf den Breitenauer See) bis zur Einmündung der von Weiler heraufführenden Kreisstraße. Wir wandern ab hier rechts hoch, vorbei an der imposanten Kelter, und gleich danach links weg Richtung Fried­richs­hof. Am Ende des Teilorts Eichelberg links weg (blauer Punkt und Traube), nach 50 Metern rechts weg (bl. Punkt), entlang der ­Weinberge und am Ende des Sträßchens auf einem Grasweg steil hoch zum Teilort ­Friedrichshof (geprägt von einer evang. Stiftung). Dort angekommen, gehen wir auf einer Zufahrtsstraße zu den Stiftungs­ge­bäuden  zunächst  rechts weg (etwa 250 Meter), dann an einer Straßenkreuzung geradeaus. Das Sträßchen bringt uns nach etwa 300 Metern zu einer ­Hinweistafel: blauer Punkt in Richtung Hohler Stein, 2,5 km, rechts ab.

    

2 Der blaue Punkt geleitet uns nun den Berg hoch. Nach etwa 1,5 Kilometern treffen wir auf den von links her führenden Weg mit blauem Kreuz. Von hier ab blauer Punkt und blaues Kreuz. Etwa 700 bis 800 Meter nach der Vereinigung beider Zeichen kommen wir zu einer markanten Weggabelung. Unser Zeichen (blauer Punkt) geht rechts ab. Vorher aber sollte der Hohle Stein besucht werden, eine mächtige Sandsteinauswaschung mit Brücke. Zu diesem Zweck folgen wir dem linken Ast der Gabel (etwa 200 Meter weit), bis wir linker Hand das Hinweisschild „200 Meter Abstieg bis zum Hohlen Stein“ entdecken. Wir steigen hinunter, um das Naturdenkmal zu bestaunen. Zurück auf dem Waldsträßchen wandern wir wieder zu unserer Weggabelung zurück und folgen den bekannten Wegzeichen etwa 300 bis 400 Meter. Dort Trennung von Kreuz und Punkt.    

3 Das blaue Kreuz bringt uns jetzt bis zur Einmündung in die K 2107, die hinunter führt nach Lichtenstern und Reisach. An dieser Stelle verlassen wir unser Wanderzeichen und biegen nach rechts in ein Waldsträßchen ein (ohne Zeichen), das uns in mehreren Windungen (an einem Abzweig weiterhin links haltend) hinab bringt nach Reisach, vorbei an einer Bank mit ­Wellingtonie (linker Hand nach etwa 2 Kilometern) und an einem Parkplatz (ebenfalls links). Kurz nach dem Parkplatz tauchen die ersten Weinberge auf. Ein Sträßchen (kurz rechts, dann links hinunter) bringt uns zu den ersten Häusern von Reisach, die wir schon von oben ausmachen können, und zum Parkplatz zurück.    

Kartentipp: Wanderkarte des SAV vom ­Landesamt für Geoinformation und Land­entwicklung Baden-Württemberg, Blatt 7 ­Heilbronn-Ludwigsburg, Maßstab 1:35 000.

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