Nach dem Insolvenzantrag des Hochdorfer Metallbauers Walter König sagt das Unternehmen, wie es weitergeht. Stabiler Betrieb lautet das Ziel.
Für den Metallbauer Walter König aus Hochdorf, der vor wenigen Tagen Insolvenz angemeldet hat, besteht nach Angaben eines Sprechers nun die größte Herausforderung darin, den laufenden Geschäftsbetrieb stabil fortführen zu können.
Nach dem Antrag auf ein Eigenverwaltungsverfahren beim Amtsgericht Esslingen würden derzeit die notwendigen Gespräche insbesondere mit den Lieferanten geführt. Dabei gehe um die Frage, wie diese die Walter König GmbH angesichts eines leicht verbesserten Auftragseingangs in den zurückliegenden Wochen zunächst in einem vorläufigen Verfahren weiter fair beliefern, heißt es in einer Mittelung.
Die Geschäftsführung bleibt handlungsfähig
Immerhin bleibt die Geschäftsführung im Eigenverwaltungsverfahren weiter verwaltungs- und verfügungsbefugt. Im nächsten Schritt soll in den kommenden Wochen mit verschiedenen Gläubigergruppen darüber gesprochen werden, welche Sanierungsbeiträge sie im gegenseitigen wirtschaftlichen Interesse zu Sach- oder auch Personalkosten leisten können.
Anschließend sollen diese Gespräche zusammengefasst und zu einem Sanierungskonzept mit dem Ziel gebündelt werden, künftig mit flexibleren Strukturen wirtschaften zu können.
Deshalb sei es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, bereits über ein konkretes Sanierungskonzept zu spekulieren. Fest stehe indes, dass die Löhne und Gehälter für die rund 50 Beschäftigten an den beiden Standorten in Hochdorf und Reichenbach drei Monate lang gesichert sind. Überdies beschäftige das Unternehmen derzeit keine Leiharbeiter.