Jakob Kohler ist einer der Organisatoren von Jesushouse. Foto: Claudia Barner

Von diesem Montag, 27. März, an wird Waldenbuch eine Woche lang zum Veranstaltungsort für die Themenabende von „Jesushouse“. Schon vor Monaten haben die Organisatoren damit begonnen, die fünf Veranstaltungsabende vorzubereiten.

Waldenbuch - Schule, Studium, Freunde, Handy und Computer - Jugendliche und junge Erwachsene haben vieles im Kopf. Für Fragen des Glaubens und die Auseinandersetzung mit den Botschaften der Bibel bleibt da oft wenig Zeit. Die evangelische Kirchengemeinde und der Württembergische Christusbund in Waldenbuch bieten deshalb nun die Möglichkeit, sich mit Gott und dem Christsein auseinanderzusetzen. Von diesem Montag, 27. März, an wird die Schönbuchstadt zum Veranstaltungsort für die Themenabende von „Jesushouse“.

Es ist lange her, dass der vom Verein proChrist bundesweit organisierte Jugendevent - das Angebot zum Mitmachen gibt es seit 1998 - in Waldenbuch stattgefunden hat. Ein kleines Team aus engagierten Gemeindemitgliedern hat deshalb beschlossen, die Veranstaltung in diesem Jahr wieder einmal in die Stadt an der Aich zu holen. „Jesushouse ist überkonfessionell und nicht an den Ort gebunden. Auch Teilnehmer aus den Nachbargemeinden sind herzlich willkommen“, sagt Jakob Kohler, der zum Waldenbucher Organisationsteam gehört.

Vorbereitungen haben schon vor Monaten begonnen

Schon vor Monaten haben Kohler und seine Mitstreiter damit begonnen, die fünf Veranstaltungsabende vorzubereiten. „Da steckt eine Menge Arbeit drin“, lässt er wissen. Programmvorlagen und Materialien liefert der überörtliche Veranstalter. Werbespots, Plakate und die Einladungen für die Treffen vor Ort hat das Team selbst hergestellt. Für jeden Abend wurde ein Programm mit verschiedenen Themenschwerpunkten vorbereitet.

Und so funktioniert’s: Von heutigen Montag bis einschließlich Freitag, 31. März, können sich interessierte Jugendliche im Alter von 13 bis 21 Jahren ganz zwanglos im Haus des Württembergischen Christusbundes an der Gartenstraße 10 treffen. Der Abend beginnt um 19 Uhr mit Musik. Anschließend wird eine ausgewählte Bibelstelle gelesen. „Über diesen Text wird anschließend in Kleingruppen diskutiert“, berichtet Jakob Kohler. Für Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt, ist ein kompetenter Gesprächspartner als „Special Guest“ geladen. „In Waldenbuch konnte Stephanie Schwarz vom Evangelischen Jugendwerk Württemberg für diese Rolle gewonnen werden“, erzählt der Organisator. Erst wenn die Jugendlichen ihre Gedanken formuliert und ausgetauscht haben, stellt die Fachfrau das jeweilige Thema aus ihrer Sicht dar.

„Das Ende der Jesushouse-Woche ist nicht das Ende der Fragen“

Das Organisationsteam der beiden Kirchengemeinden sieht in dieser Form des abendlichen Gesprächs die Möglichkeit, sich wieder einmal auf die Werte und Botschaften des Christentums zu besinnen. „Dabei geht es um Fragen wie „Wo ist Gott und was hat er mit meinem Leben zu tun?“ oder „Was macht mich wertvoll?“, sagt Jakob Kohler, der die Sinnsuche auf dem Weg ins Leben aus eigener Erfahrung kennt. Deshalb weiß er: „Das Ende der Jesushouse-Woche ist nicht das Ende der Fragen.“ Die Veranstalter planen deshalb schon weiter. „Von Anfang April bis Mitte Mai bieten wir an sechs Sonntagen weitere Treffen mit einem gemeinsamen Abendessen an“, stellt Kohler in Aussicht. Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. Veranstaltungsort sind im Wechsel das Haus des Christusbundes und das Georg-Pfäfflin-Gemeindehaus auf dem Kalkofen.

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