Waldbrände in Kalifornien Zehntausende müssen ihre Häuser verlassen

Von red/AP 

Wieder schlagen Buschbrände in Kalifornien Menschen in die Flucht. Im Oktober war die Weinregion nördlich von San Francisco schwer betroffen, jetzt brennt es im Süden des Westküstenstaates.

Santa Paula - Ein Waldbrand im Süden Kaliforniens weitet sich weiter aus und hat mit dem Highway 101 die große Nord-Süd-Verbindung an der US-Westküste erreicht. Die Flammen trafen am Dienstagabend (Ortszeit) den Strand von Solimar im Nordwesten der Stadt Ventura. Der Bezirk Ventura County ist bisher am heftigsten heimgesucht worden, insgesamt wüten im Süden des US-Staats vier Waldbrände. Die Bewohner in Ventura mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Dort wurden seit Montag mindestens 150 Gebäude von den Flammen zerstört, 30 000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Gesamtzahl der von den Waldbränden betroffenen Bewohner in Südkalifornien liegt bei mindestens 150 000.

Einsatzkräfte können einige Gegenden nicht erreichen

In San Bernardino wurden am Dienstag bei einem Feuer zwei Menschen verletzt, einer davon schwer. Die Feuerwehr meldete Schäden an mehreren Garagen in der Region, Häuser und Geschäftsgebäude seien aber unversehrt geblieben. Die Ursache für die Flammen sei noch unklar, die Verletzten seien in der Nähe vom Brandherd gefunden worden.

Mit Blick auf das verheerende Feuer im Bezirk Ventura County sagte der zuständige Feuerwehrmann Todd Derum der Nachrichtenagentur AP, vermutlich seien viel mehr Gebäude betroffen als bisher bekannt. Die Einsatzkräfte konnten einige abgebrannte Gegenden in dem Bezirk bisher nicht erreichen. Rund 3000 Häuser seien von dem Feuer bedroht.

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