Auf der Wahlparty werden die Ergebnisse diskutiert. Foto: Avanti/Ralf Poller

Die Sozialdemokraten sind der große Verlierer der Gemeinderatswahl, während bei der CDU und den Freien Wählern die Sektkorken knallen dürfen.

Bei der SPD gab es schon bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren lange Gesichter, als die Genossen fast sechs Prozentpunkte und einen Sitz im Vergleich zu 2014 eingebüßt hatten. Noch niederschmetternder ist das aktuelle Ergebnis. Die Sozialdemokraten sacken abermals ab, nun um rund fünf Punkte auf 18,12 Prozent. Die Konsequenz: die Genossen müssen auf zwei weitere Sitze verzichten, dürfen fortan lediglich vier Vertreter in den Gemeinderat entsenden. „Das ist eine kleine Katastrophe“, sagt SPD-Mann Heinz Reichert.