Simon Speiser hat es geschafft – er ist der neue Bürgermeister von Nufringen. Foto:  

Ohne Gegenkandidaten, aber trotzdem mit frischem und ambitioniertem Programm hat Simon Speiser seinen Wahlkampf gestartet. Am Sonntag wurde er dafür belohnt.

Der 31-jährige Simon Speiser hat es geschafft: Er ist der neue Bürgermeister von Nufringen. „Vom Gefühl her überwältigend“, kommentierte er den Ausgang der Wahl am Sonntagabend im Nufringer Rathaus. Gegen 20 Uhr stand das Endergebnis fest, rund 97 Prozent hatten für Simon Speiser gestimmt bei einer guten Wahlbeteiligung von 42 Prozent – „und das bei dem Sauwetter“, wie der Landrat Roland Bernhard anmerkte.

 

Speiser war der einzige Kandidat gewesen, der auf dem Stimmzettel gestanden hatte und wurde quasi automatisch der Nachfolger von Ingolf Welte, der nicht mehr für das Amt angetreten ist. Speiser ist seit zwölf Jahren Mitglied im Nufringer Gemeinderat und gleichzeitig auch stellvertretener Bürgermeister der 6000 Einwohner zählenden Gemeinde.

Auch wenn kein Gegenkandidat in Sicht war, hat Speiser seine Prospekte an jeden Haushalt in Nufringen eigenhändig verteilt, hat eine Radtour und einen Spaziergang angeboten und am Wochenende auf dem Marktplatz Flagge gezeigt. Obwohl ihn viele im Ort kennen, ist er von Haus zu Haus gegangen, um die Nufringer von seinen Themen zu überzeugen.

Ingolf Welte war nach acht Jahren Amtszeit nicht mehr angetreten. Er möchte im kommenden Jahr bei der Landtagswahl für die Freien Wähler kandidieren und sich dann im Bericht IT-Sicherheit für Kommunen selbstständig machen.

Der noch amtierende Bürgermeister wird im neuen Jahr am Montag, 19. Januar, verabschiedet. Die Gemeinde lädt die Bürgerschaft um 18 Uhr in die Wiesengrundhalle ein, Rückschau auf die acht Jahre zu halten, die Welte dem Rathaus vorgestanden hat. Einlass ist um 17 Uhr. Offiziell in den Gemeinderat eingeführt wird Simon Speiser voraussichtlich bei der Gemeinderatssitzung in der letzten Januar-Woche.