Sechs Bewerber, ein Ziel: Das OB-Büro im ersten Stock des Böblinger Rathauses. Foto: Archiv/Eibner

Nun steht fest, wer zur Wahl am 25. Januar antritt: Sechs Personen stehen auf dem Stimmzettel zur Böblinger OB-Wahl. Auch das Geheimnis um den sechsten Bewerber ist nun gelüftet.

Nun ist es amtlich: Am Sonntag, den 25. Januar 2026, treten sechs Personen zur Wahl des nächsten Oberbürgermeisters an; fünf Kandidaten und eine Kandidatin. Das gibt die Stadt Böblingen in einer Pressemitteilung bekannt, nachdem am Freitag der Gemeinde-Wahlausschuss in öffentlicher Sitzung getagt hat. Dieser hat alle sechs Bewerberinnen und Bewerber offiziell zur Wahl zugelassen. Der Stimmzettel wird die Kandidierenden in der Reihenfolge des Eingangs ihrer Bewerbungen auflisten, bei gleichzeitigem Eingang hat über die Reihenfolge das Los entschieden.

 

Oben auf dem Wahlzettel steht der amtierende Oberbürgermeister, Stefan Belz, der sich erneut zur Wahl stellt. Auf Platz zwei folgt Dauerkandidatin Friedhild „Fridi“ Miller, die als Beruf Familienhelferin angegeben hat. Aleksandar Blazevski, ein Vertriebsleiter, warf als dritter seinen Hut in den Ring. Finanzberater Stefan Thien ist auf Platz vier gelistet. Lucas Guimaraes de Macedo, Wirtschaftsinformatiker und Personaler, sowie der Diplom-Physiker Werner Schneider komplettieren das Bewerberfeld auf den Plätzen fünf und sechs. Alle sechs Kandidaten und Kandidatinnen haben ihren Hauptwohnsitz in Böblingen.

Geheimnis um sechsten Kandidaten gelüftet

Werner Schneider warf als letzter seinen Hut in den Ring Foto: privat

Nach Bewerbungsschluss gab die Stadt lediglich bekannt, dass sich ein weiterer Kandidat um das Amt beworben hat, ohne den Namen zu nennen. Dieser heißt Werner Schneider, wie nun öffentlich wurde. Er wandte sich zwischenzeitlich an die Presse und skizzierte sein Wahlprogramm. Er wolle „sein unternehmerisches Wissen, seine Erfahrung und sein ‚anders Denken’ darauf verwenden, dass Böblingen wieder agiert und nicht reagiert sowie proaktiv denkt und handelt, damit wir wieder überall besser werden, Ideen vorgeben, Keimzelle sind sowie unser Potenzial konsequent nutzen.“ Außerdem sollten Ausgaben und Einnahmen im Griff behalten werden und die Stadt eine konsequente Strategie der Digitalisierung weiter vorantreiben.

Die Wählerinnen und Wähler haben nun im Rahmen von zwei öffentlichen Kandidatenvorstellungen die Möglichkeit, die Bewerber besser kennenzulernen. Diese finden am Montag, 19. Januar 2026, um 19 Uhr im Europasaal der Kongresshalle und am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19 Uhr in der Festhalle in Dagersheim statt.