Miss China Yun Fang Xue (l.) Miss Kolumbien Ariadna Guiterrez Arevalo präsentieren sich in Abendrobe. Foto: dpa

Am Sonntag findet in Las Vegas die Wahl zur Miss Universe statt. Im Vorfeld hatte es Ärger gegeben, weil die Veranstaltung von einer Firma von Donald Trump organisiert wird. Dieser tut sich immer wieder mit fremdenfeindlichen Äußerungen hervor.

Las Vegas - Begleitet von einem riesigen Medienrummel wird am Sonntag (Ortzeit) in Las Vegas die neue Miss Universe gewählt. Junge Frauen aus zahlreichen Nationen treten im Hotel „Planet Hollywood“ an, um zur schönsten Frau des Universums gewählt zu werden.

Bei dem Wettbewerb flanieren die Bewerberinnen wie gewohnt in Bikinis und Abendkleidern über den Laufsteg und beantworteten Fragen der Juroren.

Übertragen wird das Ereignis in den USA von dem rechtslastigen Sender Fox, der kein Problem damit haben dürfte, dass der Wettbewerb von einer Firma organisiert wird, die dem US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gehört.

Bogotá zieht seine Bewerbung zurück

Die kolumbianische Hauptstadt Bogotá hatte aus Protest gegen Trumps umstrittene Äußerungen über Mexikaner ihre Bewerbung um die Ausrichtung der Wahl der Miss Universe zurückgezogen. Costa Rica verzichtete sogar auf die Teilnahme an dem Wettbewerb.

Olivia Jordan, die als aktuelle Miss USA in Las Vegas antritt, nutzte nach Trumps abfälligen Äußerungen über Einwanderer den Wettbewerb für einen Aufruf zur Toleranz: „Wir müssen wirklich daran arbeiten, eine annehmende Gesellschaft zu werden, in der jeder Einzelne, egal welcher Rasse und welchen Geschlechts, dieselben Rechte, Privilegien und Chancen hat.“

In unserer Bildergalerie stellen wir Ihnen einige der Teilnehmerinnen vor.

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