Der Ausbau des Fernwärmenetzes in Nellingen hat mit einem symbolischen Spatenstich begonnen. Das ist ein weiterer Schritt der Stadt Ostfildern zur Klimaneutralität.
Mit einem symbolischen Spatenstich haben Stadtverwaltung und Stadtwerke den Grundstein für eine nachhaltige und zukunftssichere Versorgung mit Fernwärme gelegt. Damit leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Wärmeversorgung. Bis spätestens 2040 will die Stadt mit 40 000 Einwohnern klimaneutral werden.
Die Arbeiten laufen in Teilbereichen der Straßen In den Anlagen/Riegelstraße sowie Ernst-Kirchner-Straße. Parallel wird die Trinkwasserleitung in Riegelstraße und Ernst-Kirchner-Straße saniert. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Gottlob Brodbeck GmbH aus Metzingen, die über langjährige Erfahrung aus zahlreichen erfolgreich abgeschlossenen Referenzprojekten verfügt.
Zunächst wird die Stadtbahntrasse unterirdisch gekreuzt – dabei wird ein Rohr unter den Gleisen hindurchgeschoben, ohne dass der Bahnbetrieb gestört wird. Anschließend werden die Leitungen in offener Bauweise in der Ernst-Kirchner-Straße und der Riegelstraße verlegt. Der erste Bauabschnitt soll im Sommer 2026 fertig sein, parallel laufen die Planungen für den zweiten Bauabschnitt in der Schwabstraße. Diese Arbeiten beginnen im Anschluss.
Weitere Heizzentralen im Stadtgebiet von Ostfildern werden geprüft
Die bereits bestehende Heizzentrale im Hallenbad Nellingen hat im Hinblick auf die Erzeugung von Fernwärme noch freie Kapazitäten. Deshalb ist der Nellinger Norden der logische Startpunkt für den Fernwärmeausbau der Stadtwerke Ostfildern. Parallel laufen Untersuchungen für die Errichtung weiterer Heizzentralen und potenzieller Fernwärmenetze in anderen Bereichen Ostfilderns. Die einzelnen Vorhaben werden zeitlich gestaffelt geplant. Dies ist nicht nur erforderlich, weil die Genehmigungsverfahren ihre Zeit brauchen. So wollen die Planer auch die Einschränkungen für Anwohner und den Verkehr möglichst gering halten.