Die meisten Besucher des Wacken-Festivals sind Schlamm und Matsch auf dem Veranstaltungsgelände bereits gewohnt. Foto: dpa

Erster Veranstaltungstag, erste Schlammschlacht – Die Besucher des größten Heavy-Metal-Festivals der Welt waren bei der Wacken-Eröffnung am Donnerstag bereits voll in ihrem Element. Anhaltende Regenschauer verwandelten das Festivalgelände in eine Schlammlandschaft.

Wacken - Mit derben Klängen und gekonnten Gitarrenriffs hat die Heavy-Metal-Band Skyline das 27. Wacken Open Air (W:O:A) eröffnet. Zehntausende Metal-Fans feierten am Donnerstag den Start des berühmten Festivals in dem schleswig-holsteinischen Dorf. Viele von ihnen hielten beim Eröffnungskonzert die Hände zum traditionellen Metal-Gruß in die Höhe: der sogenannten „Pommesgabel“. Dabei werden Zeigefinger und kleiner Finger abgespreizt.

Erster Tag, erste Schlammschlacht

Insgesamt rechnen die Veranstalter bei dem Festival mit mehr als 75 000 Besuchern. Die meisten seien schon angereist, sagte eine Sprecherin. Regenschauer verursachten Ablaufstörungen am Mittwoch, dem Hauptanreisetag. Sie sorgten für schlammige Campingplätze und ein matschiges Festivalgelände - erste Schlammschlachten der Besucher inklusive. Das Auffahren aufs Gelände war dadurch schwierig, Besucher mussten laut Polizei teils mehrere Stunden Wartezeit in Kauf nehmen. Das Wetter beruhigte sich am ersten offiziellen Festivaltag wieder.

Größtes Heavy-Metal-Festival der Welt

Bei dem dreitägigen Metal-Marathon sollen mehr als 120 Bands auf acht Bühnen für die Beschallung der Fans sorgen. Für Liebhaber harter Musik ist das Wacken Open Air ein Muss. Es gilt als größtes Heavy-Metal-Festival der Welt und verwandelt die 1800-Seelen-Gemeinde in Norddeutschland jährlich in die Hauptstadt der Szene.

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