Vulkanausbruch in Japan Behörden warnen vor großem Schaden

Von red/AFP 

Auf Bali war im September 2017 auch ein Vulkan ausgebrochen. Foto: dpa (Symbolbild)
Auf Bali war im September 2017 auch ein Vulkan ausgebrochen. Foto: dpa (Symbolbild)

Im Süden Japans ist ein Vulkan ausgebrochen. Der Berg Shinmoedake spuckte die Asche bis zu hundert Meter weit durch die Luft. Die Behörden gaben eine Warnung an die Bürger.

Tokio - Im Süden Japans ist ein Vulkan ausgebrochen. Der Asche spuckende Berg Shinmoedake veranlasste die Behörden am Mittwoch zu einer Warnung an die Bürger: Anwohner sollten sich fernhalten, zudem seien Sachschäden zu befürchten. Der Vulkanausbruch sei noch nicht vorbei und könnte „noch aktiver werden“, erklärte das japanische Wetteramt. Durch die Druckwelle könnten etwa Fenster zerbrechen.

Der Vulkan habe die Asche 300 Meter hoch in den Himmel gespuckt. Bis zu zwei Kilometer vom Krater entfernt könne sich Asche ablagern, warnte die Behörde.

Vulkan Shinmoedake war vor sechs Jahren zuletzt ausgebrochen

Bereits vergangene Woche waren etwa 90 geringe Erschütterungen in der Nähe des Berges festgestellt worden. Zuletzt war der Shinmoedake vor sechs Jahren ausgebrochen. In Japan gibt es zahlreiche aktive Vulkane.

Das ostasiatische Land liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, auf dem sich ein Großteil der weltweiten Vulkanausbrüche und Erdbeben ereignen. Im September 2014 hatte Japan seinen schlimmsten Vulkanausbruch seit 90 Jahren erlebt. Bei dem völlig unerwarteten Ausbruch des Ontake im Zentrum des Landes kamen mehr als 60 Menschen ums Leben, die sich zum Wandern auf dem Berg aufhielten.

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