Plácido Domingo hat ein Engegement in Tokio abgesagt Foto: fstockfoto/shutterstock.com

Die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Plácido Domingo wirken sich immer mehr auf seine Karriere aus: Nun hat der Opernstar auch seine Beteiligung an einer Inszenierung im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio abgesagt.

Plácido Domingo (78) hat seine Beteiligung an einer Inszenierung im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020 abgesagt. Ursprünglich sollte der Opernsänger sich an einer traditionellen japanischen Kabuki-Oper beteiligen - nun hat sich der Spanier nach "eingehenden Überlegungen" dagegen entschieden, wie es am Freitag in einer Mitteilung hieß. Als Begründung nennt er die "Komplexität des Projekts".

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Gegen Domingo sind seit August 2019 von 20 Frauen Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben worden. Der 78-Jährige weist die Anschuldigungen zurück, demnach seien all seine sexuellen Beziehungen "immer willkommen und einvernehmlich" gewesen. In den USA haben sich die Vorwürfe bereits auf seine Karriere ausgewirkt: Teilweise wurden Konzerte mit ihm abgesagt, teilweise zog er sich von Engagements zurück. In Europa wurde er dagegen bei den Salzburger Festspielen Ende August noch mit Standing Ovations empfangen.

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