Die britische Premierministerin Theresa May. Foto: POOL

Nach den Vorwürfen gegen Donald Trump, geheime Informationen weitergegeben zu haben, hat sich nun die britische Premierministerin Theresa May zu Wort gemeldet.

London - Großbritannien hat nach den Worten von Premierministerin Theresa May nach wie vor Vertrauen in die Beziehungen zu den USA und wird weiter Geheimdienstinformationen mit seinem wichtigsten Partner teilen. Sie reagierte damit am Mittwoch auf Berichte, US-Präsident Donald Trump habe in einem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow geheime Informationen preisgegeben, die von einem verbündeten Geheimdienst stammten.

Trump rechtfertige sein Vorgehen damit, dass er das „absolute Recht“ habe, Fakten zum Terrorismus und zur Sicherheit der Luftfahrt weiterzugeben. May sagte dazu vor Journalisten, die Entscheidung, was Trump mit wem im Weißen Haus diskutiere, liege allein bei ihm.

Presseberichten zufolge sollen die von Trump weitergegebenen Informationen über die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) vom israelischen Geheimdienst stammen. Die US-Geheimdienste pflegen aber auch eine besonders enge Kooperation mit ihren Partnern in Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland. Auch Australien und Neuseeland hatten am Dienstag gelassen auf die Berichte über die Weitergaben von Geheimdienstinformationen reagiert.

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