So oder so ähnlich haben die Römer damals auch am Neckar ausgesehen: Ein Darsteller steht in der Rüstung eines römischen Legionärs vor einer Karte des Römischen Reiches. Foto: Federico Gambarini/dpa

Warum der Neckar strategisch so wichtig war und welche Spuren bis heute sichtbar sind: Antworten gibt es bei einem Vortrag in Benningen (Kreis Ludwigsburg) am 7. Mai.

Vor fast 2000 Jahren verlief entlang des Mittleren Neckars eine bedeutende Grenze: Hier traf die römische Welt auf das freie Germanien. Über 70 Jahre lang schützten Kastelle und Soldaten diese Linie – den Neckarlimes.

 

Heute sind noch zahlreiche Spuren dieser faszinierenden Epoche erhalten – oft verborgen, aber voller Geschichte. Bei einem Vortrag am Donnerstag, 7. Mai, kann man sich auf eine virtuelle Reise entlang der römischen Grenze begeben, von Köngen über Bad Cannstatt, Benningen, Walheim und Heilbronn-Böckingen bis nach Bad Wimpfen.

Welche Spuren sind bis heute sichtbar?

Die Gäste des Vortrags werden erfahren, wie die Römer ihre Grenze sicherten, warum der Neckar strategisch so wichtig war und welche Spuren bis heute sichtbar sind. Beginn der Veranstaltung im Museum im Adler in Benningen ist um 19 Uhr.

Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis. In der Pause gibt es Getränke und römische Häppchen. Für die bessere Planung ist eine Anmeldung erwünscht unter E-Mail museum-im-adler@kultur.benningen.de.

Unabhängig vom Vortrag hat das Museum zu folgenden Zeiten geöffnet: Sonntag je von 14 bis 17 Uhr und am ersten und dritten Mittwoch des Monats von 15 bis 17 Uhr. Themenführungen und Geburtstage sind von Montag bis Samstag nach Absprache möglich.