Die Autorinnen Dorothea Böhme (links) und Regine Bott. Foto: Veranstalter

Dorothea Böhme und Regine Bott klären im Laufe ihres Vortrags am 8. Januar im Hospitalhof in Stuttgart die Frage: Was ist ein Frauenkrimi?

Was versteht man unter dem Begriff „Frauenkrimi“? Ein von einer Frau verfasster Krimi? Ein Krimi, der hauptsächlich von Frauen gelesen wird? Einer, in dem eine Frau im Mittelpunkt steht?

Die Referentinnen Dorothea Böhme und Regine Bott versuchen, sich im Laufe ihres Vortrags am 8. Januar im Hospitalhof der Beantwortung dieser Frage zu nähern. Beide sind Literaturwissenschaftlerinnen. Sie gehen zum einen auf die historische Entwicklung des von Autorinnen geschriebenen Kriminalromans ein. Außerdem betrachten sie das Wechselspiel zwischen politischen Strömungen, gesellschaftlichen Reaktionen und den verschiedenen Krimigenres als deren künstlerischer Ausdrucksform.

Beide sind bei den „Mörderischen Schwestern“

Dorothea Böhme und Regine Bott leben beide in Stuttgart und sind bei den „Mörderischen Schwestern“ aktiv, einem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen deutschsprachigen Kriminalliteratur ist. Dies geschieht über viele Wege: von der gegenseitigen Unterstützung, dem Bereitstellen von Expertinnenwissen, der individuellen Förderung mittels Stipendien über Krimifestivals und Mentoring bis hin zu Gemeinschaftsaktionen mit anderen Netzwerken und Verbänden.

Im Frühjahr 2018 ist Dorothea Böhmes jüngstes Werk „Schwabenblues“ erschienen. Von Regine Bott erscheint im April 2019 der Kriminalroman „Kern der Angst“.

Regine Bott und Dorothea Böhme: 8. Januar. 19 Uhr. Hospitalhof, Tickets unter 07 11 / 2 06 81 50

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