Am 19. Januar veranstaltet die Bürgerstiftung Filderstadt einen Vortrag mit dem Hohenheimer Agrarbiologen Friedrich Longin.
Wer wissen will, wie Getreide vor einigen tausend Jahren ausgesehen hat, dem sei ein Besuch im botanischen Garten der Uni Hohenheim empfohlen. Was die Pflege alter Sorten mit unserer Gegenwart zu tun hat, wird dort ausführlich dargestellt. Doch bei der Uni Hohenheim geht es auch darum, wie das Getreide der Zukunft aussehen wird, nach wie vor in Gestalt von Brot das wichtigste Grundnahrungsmittel der Menschheit. Friedrich Longin, Agrarbiologe und Leiter der Arbeitsgruppe Weizen an der Landessaatzuchtanstalt der Uni Hohenheim, stellt dazu in seinem Vortrag am Montag, 19. Januar, um 19 Uhr im Mörikesaal des Bürgerhauses Plattenhardt (Uhlandstraße 37) die Frage: Ist unser tägliches Brot auch in Zukunft selbstverständlich angesichts von Klimaveränderungen und steigender Weltbevölkerung? Longin zeigt dabei in seinem Vortrag, wie die moderne Pflanzenzüchtung hilft, unsere Ernährung zu sichern. Und dies sowohl in einem weltweiten Rahmen wie auch hier in der Region. Dazu gibt es auch eine Gesprächsrunde mit Fachleuten vor Ort. Longin sprich mit Katharina Treiber Fischer, der Geschäftsführerin der Backmanufaktur Treiber, und Gebhard Handte, Landwirt in Filderstadt. Gemeinsam behandeln sie das Thema aus jeweils anderen Blickwinkeln, sprechen dabei auch über Chancen und Herausforderungen der Getreideproduktion und deren Verarbeitung von morgen. Nach der Theorie kommt die Praxis: Die Backmanufaktur Treiber bietet eine Brotverkostung an. Der Eintritt ist frei für diese Veranstaltung der Bürgerstiftung Filderstadt, eine Anmeldung ist aber notwendig unter 0711/4896590 oder online.