Die Römerschule nimmt jedes Jahr an der bundesweiten Veranstaltung teil. Foto: Nina Ayerle

Die Römerschule engagiert sich sehr in der Leseförderung ihrer Schüler. Einmal im Jahr nimmt die Grundschule am bundesweiten Vorlesetag teil. Mit einer finanziellen Unterstützung des Bezirksbeirats Süd in Höhe von 1000 Euro kann die Schule nun die Klassenbüchereien besser ausstatten.

S-Süd
Der neunjährige Efe übt jeden Abend mit seinem Vater eine Weile lesen. Zwei Bücher schaffe er pro Woche, erzählt er. Inzwischen macht es ihm richtig Spaß, sagt er. Gerade lese er „Im Land der Samurai“. Doch wenn ihm vorgelesen wird, ist Efe das auch recht. Beim Vorlesetag an seiner Schule – der Römerschule im Stuttgarter Süden – war er deshalb auch dabei. Bundesweit findet der Tag am 21. November statt. Die Lehrerin Monika Nagy ist an der Römerschule zuständig für die Leseförderung. Sie organisiert jedes Jahr ein Programm für die Schüler. Efe bekam wie jeder Schüler drei Zettel – einen orangefarbenen, einen grünen und einen blauen. Das waren seine Eintrittskarten zu drei Lesungen. Das Besondere am Vorlesetag der Römerschule ist, dass ehemalige Schüler an die Schule zurückkehren und den Grundschülern vorlesen. Die Ehemaligen lasen aus zwölf Büchern vor. In diesem Jahr gab es sogar noch einen Höhepunkt: der Bezirksvorsteher Raiko Grieb war zu Gast. Bei sich hatte er einen Scheck in Höhe von 1000 Euro aus dem Budget des Bezirksbeirats. Das Geld geht an die Klassenbüchereien der Schule. (nay)

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