Bei einem Geflügelhalter in Auenwald waren kranke Junghennen aus Nordrhein-Westfalen angeliefert worden. Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Trotz zahlreicher Untersuchungen hat das Landratsamt nach einem Vorfall in Auenwald keine weiteren Fälle von Geflügelpest entdeckt. Möglicherweise kann der Sperrbezirk deshalb schon bald wieder aufgehoben werden.

Rems-Murr-Kreis - Seit am 26. März im Rems-Murr-Kreis ein Fall von Geflügelpest registriert worden war, hat das Veterinäramt des Landratsamts viele Geflügelhalter im Rems-Murr-Kreis überprüft, jedoch keine weiteren Fälle festgestellt. Das hat die Behörde jetzt mitgeteilt.

Der betroffene Hof in Auenwald war über kranke Junghennen, die ihm aus Nordrhein-Westfalen geliefert worden waren, mit der Tierseuche infiziert worden. Die kranken Tiere wurden getötet. Anschließend wurde um den Hof ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern sowie ein Beobachtungsgebiet mit zehn Kilometer Radius eingerichtet.

50 Geflügelhalter kontrolliert

Wie das Veterinäramt meldet, wurden in den vergangenen Wochen 50 der 569 Geflügelhalter in dem Beobachtungsgebiet kontrolliert. Auch auffällige Betriebe außerhalb der beiden Zonen seien aufgesucht worden. „Wir haben insgesamt 1790 Proben entnommen. Bisher sind alle Ergebnisse negativ auf das Geflügelpestvirus getestet worden. Das ist sehr erfreulich“, bilanziert der Veterinäramtsleiter Thomas Pfisterer. Sollte es bei dem Ergebnis bleiben, könnten die Restriktionen laut der Behörde eventuell schon Ende April wieder aufgehoben werden.

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