Der 33-Jährige benutzte einen Kugelschreiber als Waffe (Symbolbild). Foto: Shutterstock/daphne.t

Zuerst soll ein 33 Jahre alter Betrunkener Fahrgäste in einem Regionalzug belästigt und eine Fahrkartenkontrolleurin angegriffen haben. Als er von Polizisten aufs Revier gebracht wird, greift er zum Kugelschreiber.

Stuttgart - Ein 33 Jahre alter, stark betrunkener Mann soll am Samstagabend in einem Regionalzug nach Stuttgart Fahrgäste belästigt und eine Fahrkartenkontrolleurin angegriffen sowie später auf dem Revier einen Polizisten mit einem Kugelschreiber attackiert haben.

Wie die Polizei meldet, verhielt sich der 33-Jährige in einem Regionalzug nach Stuttgart offenbar aggressiv gegenüber Fahrgästen und versuchte, eine Fahrkartenkontrolleurin zu schlagen. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei traf den Mann am Stuttgarter Hauptbahnhof an und brachte ihn auf das Revier, um seine Identität festzustellen. Als die Beamten den mit über zwei Promille stark Betrunkenen kontrollierten, fanden sie zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel.

Als der im Landkreis Schwäbisch Hall wohnhafte Mann schriftlich über die mutmaßlich begangenen Straftaten belehrt werden sollte, versuchte er mit einem Kugelschreiber in seiner geballten Faust in das Gesicht eines Bundespolizisten zu schlagen. Die Beamten konnten den Schlag abwehren und den Mann zu Boden bringen und fixieren. Hierbei erlitt der Angreifer eine Schwellung unter dem Auge. Die Polizisten blieben bei dem Vorfall unverletzt. Gegen den 33-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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