Die Polizei in Schorndorf musste am Sonntag wegen einer verwirrten Frau mit Messer ausrücken. Foto: Phillip Weingand / STZN

Passanten melden eine Frau mit Messer, die blutend und schreiend in Schorndorf unterwegs sei. Sie flüchtet sich in eine Wohnung – als die Polizei schließlich vorrückt, finden sie die Frau friedlich schlafend.

Schorndorf - Eine Frau mit einem Messer hat am Sonntagnachmittag in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) einigen Passanten Angst eingejagt. Gegen 17.15 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, eine Frau mit Küchenmesser liege blutend und schreiend in der Kirchgasse auf dem Boden. Polizisten entdeckten tatsächlich eine 25-Jährige, wie sie mit einem Messer herumlief – laut Polizei ohne jemanden zu bedrohen. Als die Frau die Polizisten erblickte, flüchtete sie in ein Haus. Zunächst war unklar, ob sich darin Menschen befanden und diese womöglich in Gefahr waren. Laut einem Sprecher ist die Frau polizeibekannt und soll auch schon andere Menschen angegriffen haben.

Sogar ihre Mutter hat Angst vor der psychisch erkrankten Frau

In der Zwischenzeit, so der Polizeibericht, habe man die Mutter der 25-Jährigen erreichen können. Doch selbst sie habe Angst vor ihrer Tochter gehabt und sie nicht beruhigen können. Als die Polizisten schließlich Schutzausrüstung angelegt hatten und die Wohnung betraten, fanden sie die 25-Jährige schlafend. Sie hatte sich selbst leichte Verletzungen zugefügt. Aufgrund ihres psychischen Zustandes wurde sie in eine Psychiatrie eingeliefert.

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