Der Unbekannte soll die Jugendlichen mit einer Schreckschusswaffe bedroht und in die Luft geschossen haben. (Symbolbild) Foto: imago/Hartenfelser/Peter Hartenfelser

Die Polizei sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich am Donnerstag an der S-Bahnhaltestelle Favoritepark in Ludwigsburg ereignet haben soll. Dabei habe ein Unbekannter eine Gruppe Jugendlicher bedroht und mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen.

Ludwigsburg - Ein bislang unbekannter Mann soll am Donnerstagabend eine Gruppe Jugendlicher an der S-Bahnhaltestelle Favoritepark in Ludwigsburg bedroht, auf einen 17-Jährigen sowie eine 15-Jährige mit einer Schreckschusswaffe gezielt sowie zwei Mal in die Luft geschossen haben. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befanden sich die 15-Jährige, der 17-Jährige sowie weitere bislang unbekannte Jugendliche gegen 21.40 Uhr am Treppenaufgang zu Gleis 2, als der mutmaßliche Täter vom angrenzenden Parkplatz Favoritepark auf die Gruppe zuging und sie zunächst grundlos ansprach. Daraufhin soll der offenbar Betrunkene laut Polizei eine mutmaßliche Schreckschusspistole aus seinem Hosenbund hervorgeholt und diese zunächst auf den 17-Jährigen gerichtet haben. Als die Jugendlichen über den Treppenaufgang in Richtung des Gleises 2 flüchteten, folgte der Unbekannte der 15-Jährigen auf den Bahnsteig. Dort soll er auch das Mädchen mit der Waffe bedroht haben.

Unbekannter schießt zwei Mal in die Luft

Anschließend habe der Mann nach jetzigen Erkenntnissen zwei Mal ungezielt in die Luft geschossen und sei danach über die Treppen in unbekannte Richtung geflüchtet. Erst später erzählte die 15-Jährige ihrem Vater von dem Vorfall, der umgehend die Landespolizei informierte. Trotz einer eingeleiteten Fahndung mehrerer Streifen der Landespolizei konnte der Unbekannte nicht gefunden werden.

Die Opfer beschreiben den mutmaßlichen Täter wie folgt: Etwa 1,70 Meter groß, ohne Bartwuchs und mit heller Hautfarbe. Zur Tatzeit soll er eine rote Jacke und ein weißes Basecap getragen haben. Außerdem sprach er offenbar Deutsch ohne Dialekt oder Akzent. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Sachverhalt übernommen und sucht in diesem Zusammenhang nach den unbekannten Jugendlichen sowie weiteren Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 0711/870350 melden können.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: