Ein 29-Jähriger rief zu einer Corona-Party auf (Symbolbild). Foto: dpa/Angelika Warmuth

Ein 29-Jähriger ruft in Karlsruhe mit Hilfe eines Messengerdienstes zu einer Corona-Party auf. Die Polizei kommt dem Ganzen auf die Schliche – mit drastischen Folgen für den jungen Mann.

Karlsruhe - Nach dem Verhindern einer Corona-Party will die Karlsruher Polizei dem Veranstalter ihren Einsatz in Rechnung stellen. Der 29-Jährige hatte über einen Messengerdienst zu einem sogenannten Corona-Rave auf einem Skaterplatz in Karlsruhe aufgerufen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. 20 Menschen sagten demnach zu. Daraufhin überwachte die Polizei den Ort mit mehreren Beamten. Zwar seien mehrere Menschen festgestellt worden, eine Feier habe aber verhindert werden können.

Polizei erhofft Abschreckungseffekt

Der Polizeieinsatz könnte nun teuer für den 29-Jährigen werden: Das Polizeipräsidium Karlsruhe will den Einsatz in Rechnung stellen. Dabei dürfte es sich um mehrere hundert Euro handeln. Nach eigenen Angaben erhofft sich die Polizei auch einen Abschreckungseffekt durch die Maßnahme. Die Rechnung hat laut Polizei jedoch nichts mit dem baden-württembergischen Bußgeldkatalog zu tun, in dem Geldstrafen für Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen aufgeführt sind.

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